Aal und viele Krabben an der Außen-Ems – Angeln im September 2020

Vorwort

Das Angeln im Salzwasser macht immer wieder Spaß. In den ersten beiden Ansitzen dort in diesem Jahr war ich jedes Mal erfolgreich. Im späten Winter ging es bei Nacht ans Wasser (Bericht hier) und im Frühling konnten wir über Tag einige Platten und Aale fangen (Bericht hier).

Nun wollte ich herausfinden, welche Fische im frühen Herbst beißen. Dazu habe ich mir extra eine neue Brandungsrute inklusive Rolle gekauft. Mit dabei war diesmal meine Kollegen Malte und Helge, welche beide noch nie an der Außen-Ems geangelt hatten.

Der Ansitz

8:30 Uhr: Köderbeschaffung

Malte und ich trafen uns um 8:30 Uhr an der Knock um dort nach Wattwürmern zu graben. Da die Ebbe erst gegen 9:40 Uhr ihren niedrigsten Stand erreichte hatten wir genügend Zeit um die Köder zu besorgen.

Malte schwingt die Forke

Wattwürmer lassen sich recht einfach finden. Man muss einfach nur in Gebieten graben wo sich viele Häufchen befinden. In unserem Suchgebiet braucht man nicht tief graben. Eine Stichtiefe mit einer drei-zinkigen Forke reicht hier vollkommen aus.

Das sind Wattwurm-Häufchen

Ungefähr jeder dritte Stich brachte einen Wattwurm. So füllte sich der einer recht zügig mit ca. 80 der Weichtiere. Leider sollte sich im Nachhinein herausstellen, dass wir noch ein paar mehr gebraucht hätten um wirklich auf der sicheren Seite zu sein.

Hier ein paar schöne Exemplare des Wattwurmes

09:30 Uhr: Aufbau

Die Dreibeine waren schnell aufgebaut und die Ruten waren zügig im Wasser. Die Wattwürmer zogen wir mit einer sogenannten Wattwurmnadel auf, damit sie sauber am Haken hingen. Zunächst zog ich sogar je zwei Würmer pro 1er Haken auf.

Die Montagen sind ausgebracht

Zusätzlich brachten wir noch je eine normale Grundrute mit einem kleineren Aalhaken aus.

10:30 Uhr: Die Krabben machen das Angeln schwer

Ich kontrollierte die Ruten alle 10 Minuten. Jedes Mal waren die Haken blitzblank obwohl keine Bisse angezeigt wurden. Das deutete auf große Krabbenaktivität hin.

Das es wirklich Krabben waren zeigte sich auch vermehrt an den Fängen, denn ab und zu verfingen sich die Krebstiere an den Haken und kamen so mit an Land.

Zunächst waren die Krabben noch lustig…

Die Wattwürmer dezimierten sich rasant in dem Eimer. Daher fädelte ich nur noch einen Wurm pro Haken auf.

11:45 Uhr: Der erste Fisch

Nach einer guten Stunden kamen in regelmäßigen Abständen Bisse. Leider konnten wir keinen der Bisse verwerten. Erst etliche Bisse später blieb etwas hängen..und diesmal war es kein Krebs. Eine kleine Scholle hatte sich den Wattwurm einverleibt. Dieser Fisch biss allerdings auf die Aalrute mit dem kleineren Aalhaken.

12:30 Uhr: Ein dicker Aal

Wir erhielten weiterhin ein paar Bisse, doch es blieb auch weiterhin nichts am Haken hängen. Ich kontrollierte nun alle 15 Minuten die Ruten und beköderte die Haken neu. Die Krebse waren weiter fleißig und ließen kaum etwas übrig von den Wattwürmern.

Eine weitere Krabbe die an Land kam

Nachdem ich die rechte Rute wieder ausbrachte holte ich die linke Rute zur Kontrolle ein. Während ich diese neu beköderte bemerkte ich einen ordentlichen Schnurbogen in der rechten Rute. Entweder war das Krallenblei nicht liegengeblieben oder ich hatte einen Fallbiss. Ich zig die Schnur wieder straff und bemerkte, dass sich am anderen Ende etwas regte. Ich schlug umgehend an und hatte einen Fisch im Drill.

Der Fisch entpuppte sich als dicker Breitkopf-Aal. Der Aal war 61 cm lang und war sehr hell gezeichnet, so wie es bei den Aalen in der Außen-Ems typisch ist. Die Schwanzflosse hatte eine rote Färbung, was ich so auch noch nie gesehen hatte.

Dieser Aal war richtig gut genährt

13:15 Uhr: Malte entschneidert sich

Auch bei Malte und Helge lief es ziemlich schleppend. Immer wieder kamen Krebse mit den Montagen aus dem Wasser. Nach vier Stunden Angelzeit wurde immerhin Malte noch mit einem Fisch belohnt, denn auch er konnte einen Aal zum Biss überreden. Sein Aal maß gute 50 cm und war ebenfalls sehr hell gezeichnet.

Auch malte konnte einen Aal landen

14:30 Uhr: Ein Unwetter zieht auf

Helge verabschiedete sich gegen 14:00 Uhr. Malte und ich wollten es noch eine gute Stunde versuchen. Laut Wettervorhersage hatten wir seit dem vormittag eine Regenwahrscheinlichkeit von 90 %. Das traf zum Glück nicht ein und wir genossen bis dato das schöne Wetter. Ab 14:30 Uhr schwenkte das Wetter allerdings zum negativen um. Der Wind nahm zu und schwarze Regenwolken zogen über uns hinweg.

Der Wind nahm zu und die Wolkendecke wurden dichter

Nachdem ersten guten Schauer packten wir dann auch ein und brachten die Sachen ins Auto.

Schnell wurde es dunkel und der Regen kam herunter

Fazit

Die Krabben haben uns das Angeln echt schwer gemacht. Dennoch konnten wir immerhin drei Fische erwischen. Beim nächsten Mal werde ich definitiv kleinere Haken mitnehmen, um so vielleicht den einen oder andern Fisch mehr fangen zu können.

Das Abschlussbild: Ich, Malte und Helge

Helge, Malte und mir hat es viel Spaß gemacht und wir werden in den nächsten Monaten dort nochmals angreifen.

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