Barschjagd in Holland – Angeln im Juli 2020

Vorwort

Mit drei Kollegen ging es in den letzten Wochen ab und zu mal ins Nachbarland zum Raubfischangeln. Zielfisch war diesmal der Barsch. Im Nord-Osten von Holland haben wir so manches Gewässer nach den Stachelrittern abgefischt und konnten auch einige schöne Exemplare ans Band bekommen. Techniken waren Drop-Shot mit Natur- und Kunstködern, sowie das Jiggen mit Gummifischen.

Schaut gerne mal beim Team der Angelkollegen vorbei. Wöchentlich gibt es mehrere Bilder! Hier die Links: Facebook und Instagram

Sessions

Erste Spinntour

Mit Akram, André und Bidder ging es im ersten Versuch nach Delfzijl. Es war recht warm und das Wetter war „heiter bis wolkig“.

Es dauerte eine gute halbe Stunde bis zum ersten Kontakt. Akram hatte einen „Tock“ erhalten und schnell angeschlagen. Der erste Fisch war ein schöner Zander um die 60 cm. Köder war ein gejiggter schlanker Gummifisch in Barsch-Dekor.

grünliche Gummifische fangen hier

Bidder, André und ich hatten nach einer guten Stunde noch keinen wirklichen Fischkontakt auf Gummi. Daher entschlossen wir uns den Barschen mit Drop-Shot nachzustellen. Wir gingen dazu an einen breiten Kanalabschnitt des Hafens und wählten Tauwürmer und kleine Gummis als Hakenköder.

Relativ schnell gab es dann auch die ersten Bisse, doch der Wurm war meist schneller ab als man gucken konnte. Irgendwann blieb dann aber mal ein Fisch hängen. Leider war es kein Barsch der an meiner Rute zuppelte, sondern eine Grundel. Auch Bidder und André reihten sich nun die Fangliste mit ein paar Grundeln ein.

Auch Grundeln können Spaß machen

Akram hämmerte weiter seine kleinen Gummifisch raus und wurde auch wenig später belohnt. Wir hofften natürlich auf einen Barsch, aber diesmal war es wieder ein Zander. Dieses Exemplar war deutlich kleiner als sein Vorgänger.

Klein aber sein

Kurz bevor wir das Gewässer wechseln wollten klappte es denn doch noch mit einem guten Barsch. Der glückliche Fänger war diesmal André. Er bot den pinken Gummifisch „The Worm“ des Herstellers Jackson an der Drop-Shot-Montage vor einer Steinpackung an. Das Ergebnis war ein 23 cm langer Barsch.

Endlich der erste Barsch

Das nächste Gewässer war ein Kanal. Dort fischten wir von einer Brücke die Kanten entlang. Hier waren die Barsche bissiger und wir konnten einige kleine Exemplare per Drop-Shot überlisten. Einen Mini-Barsch den Bidder fangen konnte nutzte ich darauf hin als Hakenköder. Schon beim ersten Wurf bekam ich einen Biss. Ein etwas größerer Barsch fiel auf den Köderfisch herein.

Barsch auf Barsch

Während der letzten Würfe an dem Tag konnte ich sogar noch einen Zander ans Band kriegen. Mit einem weißen Lieblingsköder in 7 cm Länge jiggte ich die Brückenpfeiler ab. Dann kam der Tock und der Fisch war im Drill. Der Zetti hatte etwas über 50 cm und durfte nach dem kurzen Shooting wieder schwimmen.

Bei mir blieb zumindest noch ein Zander hängen

Zweite Spinntour

André und Bidder waren eine Woche später alleine auf Tour. Netterweise durfte ich diese Session auch in diesem Bericht mit aufnehmen. An einem geraden Kanalabschnitt versuchten es die beiden gezielt mit der Drop-Shot-Technink auf die Stachelritter.

Direkt zu Beginn konnte Bidder einen Paukenschlag vermelden. Er konnte seinen lang ersehnten Großbarsch überlisten. Der schöne Fang hatte eine Länge von 38 cm und Bidder konnte damit seinen PB deutlich erhöhen. Der Köder war der Keitech-Gummifisch „Easy shiner“ in der Farbe gelb.

Bidders neuer PB: 38 cm

Die Barsche waren gierig an diesem Tag. André und Bidder fingen Barsch auf Barsch. Zum Teil inhalierten die Fische die Köder komplett. Beide konnten von einer tollen Durchscnittsgröße von 25 cm berichten

Nach einem Gummfischwechsel auf einen rot/weißen kleinen Zander Proshad von Fox konnte Bidder dann noch eine andere Fischart an den Haken bekommen. An einer Brücke stieg ihm ein Hecht auf die Drop-Shot-Montage ein.

Auch Hechte mögen Drop-Shot

Alles in Allem waren beide sehr zufrieden mit ihrer Ausbeute.

Dritte Session

Beim dritten Mal waren Akram und ich wieder mit im Boot. Diesmal haben wir vier uns vorgenommen ein paar neue Spots quer durch den Nord-Osten von Holland zu testen. Um 5 Uhr trafen wir uns bei André zum obligatorischen Kaffee und zur Lagebesprechung.

Der erste Kanal den wir anfuhren befand sich im Umkreis von Finsterwolde. Direkt am zweiten Spot konnte sich Bidder mit einem kleinen Barsch entschneidern. Wenige Würfe später schnappte sich ein Hecht den von Bidder am Drop Shot Haken montierten Easy Shiner.

Immerhin ein kleiner Hecht blieb an diesem Spot hängen

Der Rest von uns blieb leider ohne Fangerfolg. Daher ging es direkt an den zweiten Kanal des Tages: Den Oosterhornkanaal. Hier konnten wir uns dann alle entschneidern.

Zunächst konnte Akram einen kleinen Barsch für sich verbuchen. Dann war auch ich an der Reihe. Da André und ich bislang nicht mit Gummi am Dropshot-System glänzen konnten, wechselten wir auf Naturköder. Wir beide hatten uns für einen Dendrobena als Hakenköder entschieden. Schon nach dem ersten Auswurf schnappte sich ein Fisch den Wurm. Es zuppelte ordentlich in der Rutenspitze und meine erster Barsch des Tages konnte sich dann auch schon sehen lassen. Der Fisch maß genau 25 cm.

Ein guter Einstieg. Der Barsch maß 25 cm

Etwas besser machte dann André unmittelbar danach. Wir hatten wohl einen Schwarm erwischt, denn auch er konnte einen schönen Barsch an den Haken bekommen. Sein Fisch war sogar noch ein Zentimeter größer als mein Barsch.

Andrés Barsch war sogar noch etwas größer

Nach einer längeren Beißflaute ging es an den Hafen von Delfzijl. Dort besuchten wir zunächst den örtlichen Angelladen direkt am Hafen. Ich brauchte dringend schwerere Dropshot-Bleie und eine Packung Tauwürmer. Der nette Verkäufer, welcher perfekt die deutsche Sprache beherrscht, zeigte uns sogar noch ein paar Spots auf seinem PC wo wir es unbedingt versuchen sollten. Falls jemand also dort in der Nähe sein sollte und Köder braucht sollte er unbedingt bei Henry´s Hengelsport vorbeischauen.

Wir fuhren darauf den erst genannten Spot des Verkäufers an. Der Spot war eine Landzunge zwischen zwei Kanälen, welche in einen größeren Kanal zusammen flossen. Nach mehreren zaghaften Tocks blieb dann bei Akram der erste Fisch hängen. Es war ein 27 cm langer Barsch, der einen 12 cm langen Gummifisch komplett weg genagelt hatte.

Mit 27 cm der beste Barsch des Tages für Akram

Der Spot brachte an diesem Tag keinen weiteren Fisch mehr zum Vorschein. Allerdings hätte Bidder hier beinahe seinen ersten Zander seit Ende der Schonzeit gelandet. Leider schüttelte sich der kleine Zetti aber einem Meter vorm Kescher vom Haken.

Der nächste Spot war altbekannt. Zwischen den Tankern fischten wir die freien Flächen ab. Hier war es wieder Akram, der den ersten Fisch vorweisen konnte. Diesmal war es der erste Zander des Tages.

Ein Zetti ist bei Akram immer drin

Leider blieb es trotz mehrerer Attacken bei dem einen Fisch und wir fuhren den letzten Spot an. Auf einem Steg gaben Akram und Bidder nochmal alles, während André und ich es etwas ruhiger angehen ließen. Akram war es, der auch hier den ersten Fisch ans Band bekam. Wieder war es ein kleiner Zander.

Auch der letzte Spot brachte Akram Fisch

Das beste kommt zum Schluss dachte sich Bidder. Am Ende des Steges knallte der beste Barsch des Tages auf seinen Gummifisch. Bidder vermutete zunächst wieder einen kleinen Zander doch er täuschte sich. Der Stachelritter hatte genau 32 cm und war toll gezeichnet.

Bidder mit dem Barsch des Tages: 32 cm!

Gegen 14:30 Uhr und nach knapp acht Stunden angeln waren wir alle platt und fuhren nach Hause. Die Rückfahrt war richtig ätzend, da sich durch Baustellen und Staus die Fahrzeit fast verdoppelte.

Fazit

In allen Session hatten wir großen Spaß. Wir konnten zwar einige Fische fangen, doch jeder Fisch war hart erkämpft. Von daher waren wir ganz zufrieden, dass keiner von uns schneiderte.

Links

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