Nachtansitz auf Hafen-Zander – Angeln im Juli 2020

Vorwort

Bei der letzten Spinntour konnten wir richtig viele Zander in einem Hafen fangen (Hier der Bericht dazu). Mit Wolle ging es wieder zurück an den Ort des Geschehens. Diesmal wollten wir aber beim Ansitz den Zandern auf den Zahn fühlen.

Einer der vielen Zander die wir beim letzten Mal fangen konnten

Unterstützt wurden wir dabei von unserem Kollegen Steven. Steven, der erst seit gut einem Jahr den Angelschein besitzt, hatte bislang noch keinen Zander fangen können. Diesen Umstand wollten wir an diesem Tag ändern.

Wer mehr über das Angeln in und um Ostfriesland erfahren möchte ist herzlich auf meine Facebookseite AngelninOstfriesland oder auf die Seite der Angelkollegen eingeladen.

Die Session

18:45 Uhr: Ankunft am ersten Spot

Um 18:45 Uhr kamen wir zu dritt am Spot an. Zunächst blies ein starker Seitenwind, welcher sich aber im Verlauf des Abends legte. Ansonsten war es mit 16 °C recht mild.

Leider hatten wir es zeitlich nicht geschafft uns ausreichend viele Köderfische zu besorgen. So mussten wir den Ansitz zunächst mit nur sechs Köderfischen beginnen. Daher angelten wir zunächst hauptsächlich auf Friedfisch.

Nach einer guten Stunde, zwei Bissen und einer kleinen Güster brachen wir das Friedfischangeln ab. Wir wechselten darauf hin den Spot, da wir an dieser Stelle kein gutes Gefühl hatten.

20:00 Uhr: Spotwechsel

Der nächste Spot führte uns zwischen zwei große Schiffe. Hier hatten wir den Wind im Rücken. Das machte das Angeln wesentlich angenhmer. Schnell waren vier Ruten mit Köderfischen ausgebracht. Ich versuchte weiterhin mit zwei Wurmruten Köderfische zu bekommen.

Zwischen zwei Schiffen lag unser Spot

Das klappte nur bedingt, denn ein viel zu großer Brassen stieg nach wenigen Minuten ein. Den konnte man wahrlich nicht zum Zanderangeln nutzen…

21:00 zwei kleine Aale

Wenig später gab es wieder Action an der Wurmrute. Leider war es diesmal ein kleiner Aal. Das Schauspiel wiederholte sich etwas später und ein weiterer kleiner Aal kam zum Vorschein. Beide Fische wurden schondend ihrem Element wieder zugeführt

Ein kleiner Aal biss bei mir an

21:30 Uhr: Die Zander werden munter

Endlich ertönte der Pieper das erste Mal an diesem Abend. Die Ehre des Anschlages gebührte Steven, der wie schon erwähnt noch nie einen Zander fangen konnte. Leider saß der Haken nicht gut und der Fisch ließ den Köder fallen.

Beim nächsten „Run“ nur wenig später machte er es besser und ließ dem Fisch Zeit den Köderfisch aufzunehmen. Der Anhieb saß aber leider schlitzte der Fisch diesmal im Drill aus.

22:00 Uhr: Aller guten Dinge sind drei

Um kurz vor 22:00 Uhr erklang der Pieper das dritte Mal. Steven machte alles richtig und hatte auch diesmal das nötige Glück. Der Zander war perfekt gehakt und konnte nach dem Drill ohne Probleme gekeschert werden.

Stevens erster Zander war kein Riese aber mit knapp 50 cm ein super Premierenfisch.

Steven konnte seinen ersten Zander überhaupt fangen

22:30 Uhr: Weitere Zander

Das Beißfenster war nun geöffnet. Nur 20 Minuten nach dem Fang von Steven verschwand plötzlich eine der Posen. Wolle reagierte gelassen und setzte passend den Anschlag. Wieder hat der Zielfisch zugebissen. Dieser Zander war in der gleichen Größenordnung wie sein Vorgänger.

Auch Wolle konnte einen schönen Zander erwischen

Auch ich konnte mich kurz darauf über meinen ersten Zander des Abends freuen. Dieser war etwas kleiner, aber immerhin konnte ich einen Zielfisch überlisten.

Klein aber mein. Ein weiterer Zander auf Köfi

23:00 Uhr: Zwei weitere Aale

Nun hatten wir ein echtes Problem. Nach einem weiteren Fehlbiss an einer Köfi-Rute gingen uns die Köderfische aus. Somit hatten wir nur noch zwei Ruten auf Zander draußen.

Ich versuchte weiter mit Wurmfetzen noch irgendeinen brauchbaren Köderfisch zu erwischen doch die Aale waren schneller. Neben einem weiteren kleinen Aal blieb dann auch eine bessere Schlange hängen. Ein Köfi sollte während dieser Session nicht mehr beißen.

00:30 Uhr: Abmarsch

Steven hatte gegen Mitternacht noch einen sehr guten Biss, so dass der Pieper einen Dauerton ausspuckte. Nach recht kurzem aber heftigen Drill schlitzte auch der wohl vermeintlich größte Fisch des Tages aus.

Wir packten eine halbe Sunde später auch ein. Die Bisse wurden seit 23:00 Uhr immer weniger und Köfis hatten wir auch keine mehr.

Der Hafen in der Nacht

Fazit

Wir hatten wieder einen tollen Tag am Wasser. Auch die Temperatur hat gepasst, so dass ich bis 22:30 Uhr noch auf T-Shirt draußen sitzen konnte. Wir konnten neben drei Zielfischen auch vier Aale und zwei Weißfische fangen. Highlight war natürlich der erste Zander den Steven je fangen konnte.

Ich freue mich sehr auf die nächste Session in Holland und hoffe dass die Zander dann auch wieder bock haben zu beißen.

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