Biss auf Biss im Hafenbecken – Angeln im Juni 2019

Vorwort

Holland hat passend zum Schonzeitende die Tore wieder geöffnet. Aufgrund des Corona-Viruses war die Einreise nämlich nicht oder nur mit Einschränkungen gestattet.

Zusammen mit Wolle wollten wir den Zandern ein wenig auf die Pelle rücken. Unterstützt wurden wir von Akram und zwei Begleitern. Zielgewässer war ein Hafen im Norden von Groningen.

Die Angelsession

Der frühe Angler fängt den Zander

Um 6:30 Uhr trafen wir uns an einem Rastplatz an der einer niederländischen Autobahn. In mehreren Autos ging es dann auf die 30 minütige Fahrt zum Spot.

Um 7:00 Uhr angekommen schauten wir uns zunächst um. Leider lagen großen Transportschiffe just an den Stellen, die wir beangeln wollten. Akram stellte darauf hin seine Montage um auf Drop-Shot um zwischen den Schiffen den Boden abzuklopfen.Schon beim zweiten Wurf tockte es und ein ca 45 cm großer Zander kam zum Vorschein.

Der erste Kontakt wurde gleich verwandelt. Der erste Zander des Tages

Auch Akram Bruder hatte mit der Drop-Shot-Montage zügigen Erfog und konnte ein kleines Exemplar verhaften.

Auch Ali konnte einen kleinen Zander erwischen

Während Wolle und ich noch auf unsere ersten Kontakte warteten brachte Akram die nächsten Fische in den Kescher. Am ersten Spot konnte er noch drei weitere Zander um zwischen 40 cm und 50 cm ans Band bekommen. Besonders fängig erwiesen sich zunächst schlanke Gummifische in grünen Farben.

Um den Bodenkontakt in dem bis zu 10 m tiefen Hafenbecken zu wahren angelten wir mit Jigköpfen ab 12 Gramm aufwärts. Wolle fische die Farbe weiß und führte den Köder langsam am Gewässergrund entlang. Kurz vor seinen Füßen schnappte sich ein besserer Zander den Gummifisch. Nach einem tollen Drill lag der knapp 60 cm lange Fisch im Kescher.

Diesen Zetti von knapp 60 cm konnte Wolle auf einen weißen Lieblingsköder fangen

Spotwechsel an eine Schleuse

Nach sechs Zandern und einigen Fehlbissen ging es nach einer guten Stunde zum nächsten Spot. Wir standen nun an einer Schiffahrtschleuse mit einer Klappbrücke. Dort hatten wir mit einigen Hängern und leider auch ein paar Abrissen zu kämpfen. Ich verlor dort zwei Gummifische und hatte bis dato immer noch keinen Fischkontakt. Akram hatte hier zwar zwei Fische im Drill, aber verlor beide vor seinen Füßen. Sogar ein großer Krebs blieb am Gummi hängen.

Akram wieder einmal im Drill.

Nach dem letzten Abriss montierte ich den Köder, den ich in meinem letzten Bericht aus einem Hechtmaul befreien konnte. Und das sollte mir tatsächlich den gewünschten Erfolg bringen. Nach einem weiten Auswurf tockte es in meiner Rute. Es war kein großer Fisch aber zumindest hatte ich den Zielfisch im Kescher. Der Zander maß ca 45 cm und durfte wie in Holland üblich wieder schwimmen.

Mein erster Zetti des Tages. Erkennt ihr den Köder aus dem letzten Bericht?

Da wir hier nicht soviel Fischkontakt hatten wechselten wir ein weiteres Mal den Spot.

Zwischen die Kähne

Nach einer kurzen Kaffeepause griffen wir wieder zu den Angeln. Diesmal fischten wir zwischen den Schiffsanlegern. Auch hier war es Akram der den ersten Zander haken konnte. Auch Akrams Bruder bewies hier sein können und konnte ebenfalls einen kleinen Zander mit dem Gummifisch erbeuten.

Nach wenigen Würfen der nächste Zander

Nun lief es auch besser bei Wolle. Er fischte nicht wie AKram entlang der Boote sondern warf die Uferkanten ab. Das brachte ihm auch prompt Erfolg und sein zweiter Zander lag im Kescher. Im Laufe des vormittags konnte er auf diese Weise noch zwei weitere Zettis zum Biss überreden.

Wolle konnte sogar drei Zander am neuen Spot fangen

Akram war weiterhin in Fanglaune. Auch er konnte noch zwei weitere Zander erwischen. Die Farben schienen keine Rolle mehr zu spielen, denn während er vorher noch mit sehr hallen oder grünlich Fraben fing, ging der letzte Zander auf einen pechschwarzen los.

Auch auf schwarz standen die Zander

Fazit

Der Vormittag in Holland war ein voller Erfolg. Wir wollten Zander fangen und dies ist uns auch reichlich geglückt. Das einzige Manko war die Größe der Fische. Mit knapp 60 cm hatte Wolle des größten Zander des Tages fangen können. Die Durchschnittsgröße lag eher bei 45 cm.

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