PB-Barsch und Hechte nebenbei – Angeln im Juni 2020

Vorwort

Dieser Bericht ist eher zufällig entstanden. Wir wollten eigentlich in erster Linie bei Ansitzen Aale und Zander fangen, doch es kam anders. Das sogar ganz nebenbei mein neuer PB-Barsch dabei heraus kam war sensationell. Aber lest selbst:

Die Sessions

Hecht und Barsch beim Aalansitz

Mit Henning ging es eines abends auf einen Aalansitz. Wie gewohnt suchten wir uns dafür einen kleinen Kanal aus. Vorweg kann ich schon sagen, dass nur kleine Barsche auf unsere Würmer bissen.

Diese kleinen Barsche waren die einzigen Fische auf der Posenrute

Besser machte es hingegen Lenni, der uns für eine gute Stunde besuchte. Er schnappte sich meine Spinnrute und legte gut los. Den Spinner, welcher noch von der letzten Spinntour montiert war, ließ er direkt dran. Schon nach wenigen Würfen fand er den ersten Abnehmer. Ein vorlauter Hecht schnappte genüsslich zu.

Ein kleiner Grabenhecht gefangen von Lenni

Ein Stück weiter den Kanal entlang schnappte ein anderer Räuber zu. Diesmal war es ein kleiner Barsch. Es gab noch weitere Anfasser an dieser Stelle, doch mehr wollte nicht hängen bleiben.

Auf dem Rückweg zu uns stieg der größte Räuber des Tages ein. Ein weiterer Hecht knallte in dem kleinen Kanal auf den Mepps-Spinner. Diesmal war der Hecht mit 66 cm deutlich größer wie sein Vorgänger.

Ein klasse Hecht für das kleine Gewässer

Kurz darauf verließ Lenni uns auch schon. Wir blieben noch bis 02:00 Uhr sitzen, doch ein Aal sollte nicht mehr beißen.

PB beim Köfi-Ansitz

Ein paar Tage darauf ging es an einen größeren Kanal. Hier hatten Lenni und ich uns fest den Zander als Zielfisch vorgenommen. Um 18:00 Uhr traf ich alleine am Spot ein, da Lenni erst gegen 20:00 Uhr Zeit hatte.

Ich wollte uns eigentlich ein paar Köderfische fangen, doch das ging reichlich schief. Nur drei mittelgroße Güstern bissen an…und die waren für unser Vorhaben leider zu groß.

Da nicht wirklich was an der Feederrute ging nahm ich mir die Spinnrute zur Hand. Ich montierte einen kleinen Spinner und machte ein paar Würfe von meinem Platz aus. Schon beim vierten Wurf rappelte es und die Rute war krumm. Der erste Räuber war ein Hecht um die 55 cm.

Der 55er Hecht biss nach wenigen Würfen

Ich ließ den Spot darauf für gute 30 Minuten ruhen. Dann griff ich wieder mit dem gleichen Köder an. Nachdem ich den Uferbereich abgeangelt hatte nahm ich mir das gegenüberliegende Ufer vor. Den Spinner kann man super grundnah über die Struktur des Kanals führen und so manchen Räuber aus der Mitte des Gewässers locken. Diesmal dauerte es aber etwas länger bis ich wieder einen Biss bekam. Der Einschlag kam direkt vorm Ufer. Aufgrund des Drillverhaltens vermutete ich diesmal einen mittelgroßen Zander. Doch als ich den Kopf des Tieres sah wurde ich nervös. Es war ein recht großer Barsch! Ich wusste sofort, dass es mein PB wird, falls ich ihn denn keschern könnte. Der Drilling saß allerdings bombenfest und der Fisch wurde sicher gelandet. Mein neuer PB Barsch maß 38 cm! Das war der Hammer!

Mein erster Ü-30 Barsch. 38 cm auf einen Mepps Spinner

Lenni kam pünktlich an und hatte zum Glück vorher ein paar Köderfische gestippt. Schnell waren die Köfi-Ruten ausgebracht und wir machten noch einige Würfe mit der Spinnrute.

Diesmal fischte ich einen schmalen Wobbler der Reihe Gecko von Suxxes. Ufernah geführt erhoffte ich mir wieder einen Hecht. Und in der Tat ballerte es kurz darauf wieder vor meinen Füßen. Der Hecht schoss aus den Seerosen und blieb an den spitzen Drillingen sofort hängen. Dieser Hecht war sogar noch etwas größer als sein Vorgänger.

Ein weiterer Hecht. Diesmal auf einen Wobbler

Erschütternd war die Tatsache, dass der Hecht noch einen Gummifisch im Maul hatte. Der naive Angler hatte es wohl auf Zander abgesehen und nur ein dünnes Fluocarbon-Vorfach anstatt eines Stahlvorfaches gewählt. Ich entfernte den Köder natürlich umgehend.

Der Hecht hatte noch einen abgerissenen Köder im Maul

Ich kann euch übrigens jetzt schon verraten, dass ich mit genau diesem Gummifisch einen Zander nur wenige Tage später fangen konnte 🙂

Wir erwischten leider keinen Zander mehr auf Köderfisch. Nicht unerwähnt sollte aber der große Hecht bleiben, der auf einen von Lennis Köderfischen gebissen hatte. Erst kurz vor unserem Ufer konnte sich der ca. 90cm große Esox vom Haken schütteln.

Fazit

Bei beiden Ansitzen haben wir den Zielfisch klar verfehlt. Dennoch gab es Fisch, weil wir flexibel waren. Ab und an fängt man dann auch mal einen PB nebenbei 🙂

3 Gedanken zu “PB-Barsch und Hechte nebenbei – Angeln im Juni 2020

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