Friedfisch-Sammelsurium im Frühjahr – Angeln im Frühjahr 2020

Vorwort

In den Frühlingsmonaten werden die Raubfische in Ostfriesland geschont. Daher habe ich in den allermeisten Fällen tagsüber den Friedfischen nachgestellt. Mal ging es gezielt auf Schleie, mal auf Aland, mal auf Brassen usw. .

Einer der vielen Brassen aus dem Frühjahr

Einige schöne Fänge und die Geschichten drum herum möchte ich nun mit euch teilen.

Ein paar Geschichten

Allround-Ansitz mit Freunden

Anfang März diesen Jahres haben wir uns mit einigen Kollegen öfters an einem Kanal getroffen um dort gemeinsam zu angeln. Vorab muss ich sagen, dass es zu der Zeit noch keine Regularien gab wie mit dem Corona-Virus umzugehen ist. Es gab nur Empfehlungen und keine Gesetze.

Wir fischten meist mit der Feederrute und konnten dadurch viele kleine Fische wie Rotaugen, Güstern, Fluss- und Kaulbarsche fangen. Doch auch einige Brassen landeten in den Keschern.

Henning konnte ein gutes Rotauge landen

Lennart konnte mit einem klasse Fisch auf sich Aufmerksam machen. Eine dicke Schleie von 44 cm biss auf eine einzelne Made am gegenüberliegenden Ufer.

Der Fisch des Tages: Lennis Schleie beim Feedern

Ich habe sogar an dem Tag ein kleines Video gedreht, dass ich euch nicht vorenthalten will: https://www.youtube.com/watch?v=loTMFV4rmGc&t=332s

Aland-PB und Güster PB

Mit meinem Kumpel Valle ging es in zwei Sessions auf Weißfisch.

Am ersten Tag ging es auf Aland. Hier verwendeten wir auftreibendes Toastbrot als Köder. Zunächst machte Valle vor wie es geht und konnte ein paar klasse Fische fangen. Einer knackte sogar die 50 cm Marke.

Valle konnte diesesn bulligen Aland von 51 cm an der Oberfläche überlisten

Dann kam die erste Attack auf mein angebotenes Stück Brot…doch ich zögerte zu lange beim Anschlag. Valle wies mich darauf hin, dass ich sofort den Anhieb setzen müsse!

Schon bei der nächsten Attacke folgte ich seinen Anweisungen und ein massiver Fisch war im Drill. Valle half mir dann beim Keschern dieses Aland-Kloppers. Der Fisch war der Größte seiner Art, den ich je gesehen hatte. Mit 52 cm war das natürlich mein neuer PB!

Das Erlebnis werde ich nie vergessen.

Mein PB Aland von 52 cm

Einige Tage später stellten wir den Weißfischen mit der Feederrute nach.

Leider passierte nicht allzu viele in den kommenden zwei Stunden. Lediglich zwei Güstern und ein Rotauge.

Doch dann kam eine Güster mit der keiner gerechnet hatte. Direkt nach dem Auswurf wollte ich die Schnur auf Spannung bringen doch dazu kam es erst garnicht. Sofort kanllte ein Fisch auf das Madenbündel und machte ordentlich Rabatz. Ich rechnete mit einem Brassen oder Aland, doch im Kescher lag eine andere Art. Eine riesige Güter von 38 cm! Allein wegen dem Fisch hatte sich der Tag schon gelohnt.

Mein neuer Güster PB! 38 cm

Kapitales Rotauge

Mit Lenni sollte es eigentlich auf Zander gehen, doch leider blieben die Köfis unangetastet. Auch an der Feederrute tat sich bei stürmigem Wind kaum etwas.

Doch neben einer Brasse ging mir ein kapitales Rotauge an den Haken. Zwei angebotene Maden animierten die Plötze zum Biss. Der Fisch maß 35 cm und war das bislang größte Rotauge für mich im Jahr 2020.

Dieses 35er Rotauge ist mein bestes Exemplar in diesem Jahr

Schlusswort

Neben den obigen Kurzberichten gab es natürlich noch viele Weitere tolle Ansitze. Aber dieser kleine Auszug soll einfach mal zeigen wie überraschend und spannend das Angeln auf Friedfisch doch sein kann.

Hier wieder die Bilder zum anklicken:

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