Allround am Kanal – Angeln im August 2019

Vorwort

Zusammen mit meinem Kollegen Bidder testeten wir am letzten Sonntag einen Kanalabschnitt auf seinen Fischbestand. Wir erhofften uns hier vor allem Vielfalt und viel Spaß.

Die Begehung

Wir kamen um 9:00 Uhr morgens am Spot an. Bevor wir die Ruten ausbrachten schauten wir uns gründlich um. Wir hatten einen nahezu geraden Kanalabschnitt vor uns. Unsere Uferseite war weitestgehend frei von Bäumen und Sträuchern. Auch das Schilf war an vielen Stellen kurz, so das man fast überall am Kanal seine Ruten gut ablegen konnte.

Am gegenüberliegenden Ufer des knapp 20 Meter breiten Kanals standen vereinzelt Bäume und Büsche, wo Fische Zuflucht suchen. Die Wassertiefe betrug hier gut 1,5 Meter in der Mitte und noch 0,5 Meter direkt am Ufer.

An diesem Kanal sollte es auf Alles gehen

Wir waren zufrieden mit dem ersten Eindruck und brachten unsere Angelsachen zum Spot.

10:00 Uhr: Barsche und Hecht

Bevor wir aber die Stellruten ausbrachten fischten wir das Gewässer mit der Spinnrute ab. Schon bei Bidders erstem Wurf mit seinem 2er Mepps gab es den 1. Fisch. Ein kleiner Barsch konnte dem braun-gelben Dekor nicht widerstehen.

Insgesamt konnten wir schon in den ersten 30 Minuten über 15 Barsche auf diese Weise fangen. Der Größte ging an die 25 cm.

Doppeldrill – Bidder präsentiert unsere Barsche

Ein paar Meter weiter fiel sogar ein kleiner Hecht auf den Spinner von Bidder herein.

Dieser kleine Esox schnappte sich Bidders Spinner

11:00 Uhr: Die ersten Fische an der Grundmontage

Nach dem erfolgreichen Spinnfischen bauten wir unsere Montagen auf. Ich brachte zunächst einige Körbe Futter am gegenüberliegenden Ufer aus. Das Futter war recht hell wat mit vielen Partikeln und einer Dose Mais vermischt. Als Hakenköder kam eine Mais-Made-Combo zum Einsatz.

Der erste Fisch ließ auch nicht lange auf sich warten. Ein Rotauge von gut 20 cm war die dritte Fischart des Tages. Auch einige Güstern ließen sich in der ersten halbe Stunde überlisten.

Der erste Fisch der Session – eine Pötze

11:30 Uhr: Die Posenruten kommen zum Einsatz

Um vielleicht eine Rotfeder ans Band zu bekommen packte ich auch noch die Stippe aus. Rotfedern sind im Sommer häufig oberflächennah anzutreffen, daher stellte ich die Pose so ein, dass der Köder nur wenige Zentimenter unter der Oberfläche schwebte. An den angebotenen Maden bissen zunächst jedoch auch nur Rotaugen und Güstern.Eine weitere Posenmonatge legte ich mit einen Wurm als Köder knapp über Grund ab. Hier erhoffte ich mir hauptsächlich Barsche und Kaulbarsche.

12:00 Uhr: Brassen am Platz

Endlich kamen die größeren Weißfische an den Platz. Nach einem starken AUsschlag der Rutenspitze schlug ich sofort an. Der Widerstand war ordentlich. Der gehakte Brassen machte es mir nicht einfach und floh gleich mehrfach vom Kescher. Trotzdem konnte ich ihn dann landen. Der Schleimer war mit 44 cm schon ein ordentlicher Fisch.

Ein guter Brassen von knapp 45 cm

12:30 Uhr: Bisse auf Wurm

Nun wurde es um die Wurmpose wilder. Gleich mehrere Bisse auf Grund des sehr großen Hakens habe ich verkackt. Doch irgendwann blieb auch mal ein kleinerer Fisch hängen. Es war ein Kaulbarsch. Kaulbarsche kommen in einigen unserer Gewässser noch sehr häufig vor, Ich habe mich jedenfalls über die sechste Fischart des Tages gefreut.

Auch der Kauli darf bei einem Allround-Ansitz nicht fehlen

Im Laufe der nächsten Stunden konnte ich auf die Weise noch sechs weitere Kaulis, zwei Flussbarsche und eine größere Güster fangen.

13:30 Uhr: Bidder und die Weißfische

Für Bidder ist das Angeln auf Friedfisch Neuland. Wohler fühlt er sich defintiv mit einer Spinnrute in der Hand. Dennoch machte er auch hier keine schlechte Figur. Rotaugen und Güstern konnte auch er an den Haken bekommen. Sein Friedfisch-Highlight war aber ein toller Brassen, den er auf Mais fangen konnte.

Bidders erster Brassen 2019!

15:00 Uhr: Abschluss-Spinnfischen

Gegen Nachmittag packten wir dann ein. Nachdem wir unsere Sachen wieder in unsere Autos brachten schnappten wir uns nochmals die Spinnruten. Ich konnte zwar keinen Fisch mehr zum Biss animieren aber Bidders Spinner schlug noch ein paar Mal zu. Insgesamt also ein gelungener Abschluss des Tages.

Fazit

Der Kanalabschnitt, den wir hier begangen und getestet haben, hat uns positiv überrascht. Wir konnten sowohl mit der SPinnrute als auch mit passiven Ruten viele Fische fangen. Insegsamt sechs Arten mit Größen bis 45 cm konnten wir in den Kescher bekommen.

Beim Gruppenangeln soll der Spaß im Vorderrunf stehen. Da ist es natürlich super, wenn auch viele Fische gefangen werden.

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