Feedern am Ems-Jade-Kanal bei Riepe – Angeln im Juni 2019

Vorwort

Björn und ich wollten mal wieder richtig entspannt Feedern gehen. Feedern verspricht in der Regel nämlich regen Fischkontakt den ganzen Tag über. Es war ein recht warmer Tag mit 24° C und mit angenehm leichtem Wind.

Wir entschieden uns für einen uns unbekannten Gewässerabschnitt des Ems-Jade-Kanals bei Riepe. Der Kanal war hier rund 25 Meter breit und circa 2,5 Meter tief.

Der Ems-Jade-Kanal bei Riepe

Der Ansitz:

Köder und Futter

Ich fischte ein helles Futter mit einem größeren Lebendköderanteil. Björn setzte auf ein schwarzes Futter mit wenig Lebendködern. Als Hakenköder kamen Maden zum Einsatz.

Helles Futter mit vielen Maden und Castern
Dunkles Futter ohne Lebendköder

Während Björn es mit einem 10er Haken auf größere Fische abgesehen hatte fischte ich mit wesentlich kleineren Haken. Ich wollte eher Masse statt Klasse ans Band bekommen.

12:00 Uhr: Ankunft

Gegen Mittag erreichte ich den Ems-Jade-Kanal. Um direkt ans Wasser zu kommen ging es zunächst über eine Pforte und über einen Deich, auf den Schafe weideten. Sofort stach mir die schöne Natur an dieser recht abgelegenen Stelle ins Auge. Viele Tiere wie Feldhasen, Kiebitze, Rehe oder Haubentaucher konnte ich beobachten. Sogar ein Kuckuck flog mit seinem markanten Ausruf über mich hinweg.

Es herrschte tolles Angelwetter

Ich wählte einen Futterplatz am gegenüberliegenden Ufer aus. Ich setzte den Schnurclip auf die richtige Wurfweite und feuerte acht geüllte Futterkörbe an den Platz. Hakenköder waren zwei bis drei Maden, welche ich mit einem Erdbeer-Dip garnierte.

Der Edrbeer-Dip bringt einen zusätzlich Lockeffekt

13:00 Uhr: Barsch und PB Rotfeder

Es dauerte eine ganze Weile bis die ersten Fische den Futterplatz fanden. Doch gleich der erste Biss saß. Es war nicht wie vermutet ein Weißfisch, sondern ein 22 cm großer Flussbarsch. Ich fange Barsche recht selten beim Feedern.

Dieser Flussbarsch biss beim Feedern

Kurze Zeit später waren dann auch die Weißfische am Start. Zunächst bissen ein paar kleinere Güstern, doch dann kam ein energischerer Biss. Der Fang machte mich sehr glücklich, denn es lag etwas goldenes im Kescher. Eine große Rotfeder krallte sich die Maden. Diese tolle Fisch maß 28 cm und war damit mein neuer PB.

Mein neuer Rotfeder-PB : 28 cm

15:15 Uhr: Kapitale Güster

Bei zunehmender Hitze nahm die Aktivität der Fische ab. Björn war zwischenzeitlich dazu gekommen und baute ebenfalls zwei Feederruten auf. Doch auch mit drei Feederruten blieb die Frequenz zunächst niedrig. Bis 15:15 Uhr konnten wir lediglich nur eine Hand voll kleinerer Güstern fangen.

Viele der Weißfische wiesen Wunden aus der Paarungszeit auf

Doch dann rummste es in Björns Rutenspitze. Der Drill war verheißungsvoll und der Fisch kämpfte ordentlich. Ich konnte den Fisch dann schließlich keschern. Was zunächst nach einem schönen Brassen aussah entpuppte sich als kapitale Güster. Stattliche 36 cm maß dieses Prachtexemplar.

Björn konnte diese kapitale Güster fangen und damit seinen PB knacken

16:00 Uhr: Ein Trupp Alande

Nur wenige Minuten nach der tollen Güster knallte es abermals in Björns Rute. Diesmal schoss der Fisch direkt an die Oberfläche. Wir vermuteten direkt einen Aland und wir lagen goldrichtig. Mit 34 cm war dies ein mittelgroßes Exemplar.

Ein bildschöner Aland ging an Björns Madenköder

Nur wenige Minuten später knallte es auch bei mir. Auch dieser Fisch war definitiv keine kleine Güster. Nach einem eher schnellen Drill lag auch hier ein Aland im Kescher. Dieser Kollege war mit 36 cm etwas größer als sein Vorgänger. Mein Fang wies noch einige Blässuren der Paarungszeit auf.

Dieser deutlich gezeichnete Fisch war Teil des Trupps

Da war wohl ein Schwarm Alande unterwegs, welcher unsere beiden Futterplätze auf der Suche nach Nahrung abklapperte.

17:00 Uhr: Weitere Güstern

Nach den Alanden fütterten wir noch ein paar Körbe nach. Schnell erhielten wir weitere Bisse und einige kleine Güstern und ein Rotauge kamen zum Vorschein. Nach einem etwas besseren Drill konnte auch ich mich über eine recht große Güster freuen. Mit 34 cm war diese zwar etwas kleiner als Björns Exemplar, aber dennoch war das meine neue Bestmarke.

Diese 34 cm lange Güster war mein neuer PB

17:45 Uhr: Brassen zum Abschluss

Gegen Ende der Session kamen auch endlich größere Fische an Björns Futterplatz. Zunächst konnte mein Kollege eine schöne Brasse von 47 cm ans Band bekommen. Nur 10 Minuten später kam dann die Zweite mit gut 45 cm. Köder waren auch hier Maden.

Ein toller Abschluss-Brassen.

Fazit

Somit ging ein schöner Angeltag zu Ende. Wir beide konnten unseren Güster-PB knacken und ich sogar zusätzlich meine Rotfeder Bestmarke erhöhen. Da die Sonne dauerhaft präsent war, haben wir uns sogar einen kleinen Sonnenbrand eingefangen.

Da es nicht alle Bilder in den Bericht geschafft haben gibt es diese nun in der Galerie zum vergrößern:

Ein Gedanke zu “Feedern am Ems-Jade-Kanal bei Riepe – Angeln im Juni 2019

  1. Pingback: Rückblick Juni / Fangtipps / Vorschau Juli – Angeln 2019 – Angeln in Ostfriesland

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s