Große Rotaugen im Frühwinter – Angeln im Dezember 2018

Bevor es zum Bericht kommt möchte ich euch einmal auf das Weihnachtsgewinnspiel der Angelkollegen hinweisen. Zu gewinnen gibt es drei verschiedene Gummifischpakete. Teilnahmebedingungen sind: Abonennt der FAcebokkseite der „Angelkollegen sein, Video liken und das bevorzugte Paket in die Kommentare schreiben. Teilnahmeschluss ist der 20.12. 18 um 20:00 Uhr. Hier der Link: https://www.facebook.com/1518811718336769/videos/530868464080301/

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Diese Köderpakete gibt es zu gewinnen bei „die Angelkollegen“

Die letzten Wochen ging es für mich fast ausschließlich auf Raubfisch mit der Spinnrute. Aber für einen waschechten Allrounder wie mich wird auch die Angelei auf Zander und Hecht auf Dauer langweilig. Daher habe ich mir für die letzte Woche vorgenommen mich mal wieder entspannt in den Angelstuhl zu setzen und den Weißfischen nachzustellen. Meine bevorzugte Technik ist dabei das Feedern.

Beim Feedern spricht man ausschließlich Fische an, welche am Boden Nahrung zu sich nehmen. Besonders Brassen, Güstern und Rotaugen sind bei uns in Ostfriesland die Arten, welche am häufigsten beim Feedern ans Band gehen. Feedern (to feed = füttern) beschreibt eine Angeltechnik, bei der ein Futterkorb mit dem Hakenköder zusammen ins Wasser gelassen wird. Durch das Anlockfutter im Korb werden viele Fische angelockt und dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Hakenköder gefunden und gefressen wird. Ich nutze zum Feedern Ruten mit einer weichen Spitze, denn über die Spitze werden auch die kleinsten Bisse angezeigt.

11.12.18 Ems-Jade-Kanal, Wetter wechselhaft, 7° C

In dieser Woche war bei mir Nachtschicht angesagt. Daher legte ich meine Angelstunden auf den Nachmittag. Ich machte mich am Dienstag um 13:00 Uhr auf um den Ems-Jade-Kanal zu beangeln. Etwa eine halbe Stunde später waren beide Ruten im Wasser. Einen Futterplatz legte ich ziemlich mittig des Kanales (Rute Winklepicker) an und den Anderen etwa drei Meter vor dem gegenüberliegenden Ufer (Feederrute). Ich setzte auf ein dunkelbraunes Futter mit ein paar Maden garniert. An die 16er Haken kam jeweils eine einzelne Made.

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Hier am Ems-Jade-Kanal lässt es sich prima Feedern

Nach 20 Minuten und den ersten Zupfern schlug die Spitze der Winklepicker stark aus. Nach dem Anhieb merkte ich schnell, dass ich einen besonders kampfstarken Fisch am Haken hatte. Zum Vorschein kam ein dickes Rotauge von 29 cm. Was für ein toller Einstand. Nur 10 Minuten später zuckte die Winklepicker erneut und ein 27 cm großes Rotauge kam zum Vorschein.

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Dieses tolle Rotauge maß 29 cm und wog schätzungsweise 400 g

Nach zwei weiteren kleineren Plötzen auf dem mittigen Futerplatz kam nun auch Leben ans gegenüberliegende Ufer. Die Spitze der deutlich längeren Feederute schlug kräftig aus und auch hier war ein Rotauge der Abnehmer. Dieses Exemplar war mit 26 cm auch ein toller Fisch.

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Wieder ein schönes Rotauge; gebissen auf eine einzelne Made

Ab 15 Uhr machten sich Güstern auf den Futterplätzen breit. Die Fehlbissrate stieg deutlich, doch hin und wieder blieb auch eine kleine Güster hängen. Das größte Exemplar lag um die 25 cm. Bei Güstern habe ich immer das Gefühl, dass diese nur ganz vorsichtig knabbern. Um 15:45 Uhr stellte ich das Angeln ein, da es schon merklich dunkler wurde.

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Am späten Nachmittag zeigten sich auch die Güstern

13.12.18 Ems-Jade-Kanal, bewölkt, 2° C

Im Gegensatz zum Montag ist die Temperatur gefallen. Trotzdem nutzte ich die Zeit wieder den großen Rotaugen nachzustellen. Ich befischte die gleiche Stelle des Ems-Jade-Kanales wie zwei Tage zuvor. Um 14:00 Uhr war ich diesmal am start und legte zunächst die Winklepicker in der Mitte aus. Da mir die Montage der Feederrute (Körbchen als Laufblei an der Hauptschnur) nicht zusagte, baute ich diese zu einer Schlaufenmontage um.

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Das Erfolgsrezept: Braunes Futter mit wenig Lebendfutteranteilen

Noch während ich im Umbau war biss auch schon das erste Rotauge an der Winklepicker. Mit 24 cm wieder kein Schlechtes. Ein paar Minuten später lag auch die Montage der Feederrute zum Fischfang am gegenüberliegenden Ufer bereit und es dauerte nicht lange bis auch hier das erste Rotauge biss. Diesmal war das Exemplar mit 27 cm sogar etwas größer.

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Dies Rotauge maß 27 cm

In der Mitte war heute bis auf eine Güster nichts zu holen. Dafür biss es wesentlich besser ufernah. Neben vier weiteren Rotaugen im 20 cm Bereich bissen auch hier drei Güstern. Den Abschluss bildete die erste Brasse, welche knapp an die 20 cm ging. Mit Anbruch der Dämmerung baute ich bei mittlerweile 0° C ab.

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Der erste und einzige Brassen des Tages.

14.12.18, Knockster Tief, bewölkt, 4 °C

Mit Torben ging es am Freitag ans Knockster Tief. An dem uns bereits bekannten Spot waren eher Güstern und Brassen als Rotaugen zu erwarten. Und so kam es auch. Torben konnte nach wenigen Minuten die erste Güster aus dem Kanal ziehen. In den nächsten 30 Minuten folgten sechs weitere Exemplare zwischen 20cm und 30 cm.

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Torben präsentiert eine Güster aus dem Knockster Tief

Um 15:00 Uhr fanden sich endlich auch die ersten Brassen an den Futterplätzen ein. Torben konnte zunächst ein kleines Exemplar mit Wurm überlisten. Ich zog mit zwei weiteren Brassen nach, welche mit 37 cm und 35 cm deutlich größer waren.

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Dieser Brassen zeigt sich von seiner schönsten Seite

Bis 16:00 Uhr folgten noch einige Güstern und kleinere Brassen. Insgesamt konnten wir in zwei Stunden aus etlichen Bissen immerhin 16 Fische erbeuten. Wir beide waren sichtlich zufrieden mit der Ausbeute.

Anbei noch mal einige Bilder zum vergrößern:

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