Auf Räuber nach den ersten Nachtfrösten – Angeln im November 2018

Spinntour am Reformationstag

An unserem neuen niedersächsischem Feiertag am 31. Oktober begab ich mich mit Christian und Lennart auf eine Spinntour von Aurich bis Emden. Für Christian war es die erste Spinntour im Bereich des BVO Emden seit dem er vor ein paar Wochen eingetreten ist. Somit lernte er an diesem Tag viele neue Gewässer des Vereines kennen.  Als ich morgens das Haus verließ war es bitterkalt. Nachts hatte es gefroren.

Frost
Die ersten Nachtfröste sind da.

Wir starteten unsere Tour von Aurich aus. Wir erreichten das erste Gewässer, den Ems-Jade-Kanal bei Schirum, um 10:00 Uhr. Erst am zweiten Spot konnten wir den ersten Fisch des Tages fangen. Mir stieg ein Barsch von 20 cm auf einen braunen Wobbler ein.

Christian EJK
Christian am ersten Spot des Ems-Jade-Kamals

Der nächste Halt am EJK war nahe der Schleuse Kokelorum. Hier schienen die Fische schon etwas aktiver zu sein. Lennart konnte schnell einen Barsch in ähnlicher Größe des meinen fangen. Ein paar Meter weiter konnte sich auch Christian entschneidern. Ein kleiner Hecht stieg auf seinen Spinner ein.

Barsch Lenni EJK
Lennart konnte sich mit diesem Barsch entschneidern

Nach einigen Fehlbissen konnte auch Lennart einen kleinen Hecht fangen. Da wir noch weitere Spots ansteuern wollten verließen wir das Gebiet gegen mittag. Wir blieben dem Kanal trotzdem ein letztes Mal treu und versuchten unser Glück bei Retek nahe Riepe. Doch hier wollte mal garnichts beißen.

Hecht Lenni EJK
Christian und Lennart konnten beide einen kleinen Hecht fangen.

Wir fuhren bis 17:00 Uhr noch ein paar weitere Gewässer an, doch trotz einiger Bisse konnten wir keinen Fisch mehr landen. Erst in den Schlussminuten konnte Lennart noch ein Zanderlein am Knockster Tief überlisten. Somit hat er das erste Triple aus Zander, Barsch und Hecht in diesem Jahr gefangen.

Lenni Zander
Mit diesem kleinen Zander konnte Lenni das Triple perfekt machen

Obwohl wir kaum Fisch gesehen haben hatten wir sehr viel Spaß. Jeder von uns hat neue Gewässer oder Spots kennen gelernt. Neben mir betreut auch Christian einen Angelblog: https://www.angeln-als-therapie.de/. Schaut doch auch mal bei ihm vorbei! 😉

Jungs knockster
Ein schöner Abschluss am Knockster Tief

Emder Stadtgräben

Mit Björn und Keno ging es gestern nach Emden an ihr Hausgewässer. Hier konnten die beiden die letzten Tage immer wieder ein paar Barsche bei ihren Spinntouren erwischen. Auch an diesem Tag war der Flußbarsch unser Zielfisch. Als ich in Emden ankam waren die beiden Jungs schon fleißig am Wasser und konnten schon zwei Barsche landen.

Neben den Barschen waren auch ein paar Hechte am Jagen. Leider ließen sich diese aber nicht zum Biss überreden. An einem Dreisprung war es Keno, der den nächsten Barsch landen konnte. Ein Mini-Wobbler in Barschdekor brachte den Erfolg.

Keno Barsch
Barsch erbeutet Barsch – Keno präsentiert Barsch und Erfolgsköder

Auch Björn konnte kurz darauf einen richtig guten Barsch ans Band bekommen. Dieser Barsch maß satte 30 cm und biss ebenfalls auf einen Wobbler. Zwei weitere Barsche konnte Björn an diesem Spot noch mit seinem Wobbler überlisten.

Björn Barsch
Björn konnte diese Kirsche von 30cm ebenfalls mit einem Wobbler fangen

Wir liefen den Stadtgraben noch weiter ab und konnten noch ein paar kleinere Barsche fangen. Allerdings hatten wir sehr viele vorsichtige Bisse, welche sich nicht verwandeln ließen. Mit beginnender Dämmerung packten wir ein.

gruppe emden
Abschlussbild in der Dämmerung

Ansitz am Auricher Ems-Jade-Kanal

Nachdem ich aus Emden zurückkehrte packte ich mein Auto für die nächste Session. Lennart und ich wollten es nochmals auf Zander und Aal mit Köderfisch versuchen. Zielgewässer war der Ems-Jade-Kanal bei Aurich. Ich zog meinen neuen Thermoanzug an, da es wieder sehr kalt werden sollte.

Um 19:00 Uhr bauten wir beide unsere Ruten auf. Ich fischte eine Rute mit Köfi und zwei mit Wurm. Lenni bestückte alle drei Ruten mit einem kleinen Rotauge. Wir stellten uns auf einen sehr ruhigen Abend ein und so kam es auch. Mit zunehmender Kälte hielten wir uns mit Gesprächen über Fussball bei Laune. Um 23:30 Uhr begann ich sachte meine Sachen zusammen zu packen als Lennart aufsprang und zu seiner Rute rannte. Die gespannte Schnur fiel in sich zusammen – ein Fallbiss! Lennart wartete noch kurz bis der Fisch stetig Schnur nahm und setzte den Anhieb. Der Fisch hing und Lennart drillte den Zander gekonnt in den Kescher. Der Zetti von 48 cm fühlte sich im Drill deutlich größer an.

Lenni Zander 2
Lennarts Frost-Zander. Gebissen auf ein totes Rotauge

Nach dem Drill merkten wir erst wie kalt es mittlerweile war. Die Kescherstange, sowie unsere Ruten waren von einer Eisschicht überzogen. Wir beide waren wegen des Fanges wieder voll motiviert und brachten nochmals alle Ruten neu aus. Ich baute eine Wurmrute zu einer weiteren Köfi-Rute um. Leider tat sich bis 1:00 Uhr nichts mehr und wir bauten endgültig ab.

Ich war froh einen Thermoanzug gekauft zu haben. Der wird mir im Winter gute Dienste leisten.

Bildergallerie zum anklicken:

 

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