Kapitaler Barsch bei spontaner Spinntour – Angeln im Oktober 2018

Der September war ein super Angelmonat. Ich konnte mit vielen Freunden viele Fische an unterschiedlichen Gewässern fangen. Zum Ende des Monats ging es nochmal an einen Nachtansitz mit André.

Die Gewässerwahl fiel auf den Waskemeer Zugschloot. Beginn des Kanales ist am Ridding  in Riepe und er endet in die Einmünung zum Fehntjer Tief. Nachdem wir uns ein paar Abschnitte angeschaut hatten, wählten wir einen Spot nahe einer Brücke. Hier konnten ich und meine Kollegen in der Vergangenheit schon einige Raubfische wie Hechte und Zander fangen.

20180928_191333

Obwohl es schon 18:00 Uhr war wollten wir noch frische Köderfische feedern. Schnell war ein Futterplatz angelegt, doch ein Fisch sollte sich vor der Dämmerung hier nicht mehr überlisten lassen. Während André schon eine Wurmrute und eine Rute mit gefrorenem Köderfisch zu Wasser ließ, schwang ich noch ein wenig die Spinnrute. Es dauerte auch nicht lange bis ich den ersten Fisch im Drill hatte. Allerdings schlitzte der mittelgroße Hecht nach wenigen Schlägen wieder aus.

20180928_191337

Es tat sich lange Zeit nichts an den Ködern. So wandten wir uns erstmal einer leckeren Stärkung zu. Jetzt in der Dunkelheit tat sich auf einmal etwas an der Feederrute. Um Bisse zu erkennen hing ich ein Glöckchen mit Knicklicht in die Hauptschnur. Es bimmelte und ich legte mein Essen beiseite um anzuschlagen. Der Anhieb ging allerdings ins Leere und auch die Würmer waren unberührt. Wenig später setzte sich die Pose meiner Köderfischrute in Bewegung und zog einige Meter am Ufer entlang. Auch hier ging der Anschlag ins Leere. Der angebotene Fischfetzen war auch nicht mehr am Haken. Waren hier etwa Krabben am Werk?

Noch während wir darüber diskutierten wie nervig doch Krabben sind klingelte es wieder an der Feederrute. Diesmal war André schneller und setzte den Anhieb. Endlich hing ein Fisch am Haken. Nach kurzem Drill kescherte ich den ersten Brassen. Andrés Brassen schätzen wir auf 40 cm.

20180928_211116

Nach einem weiteren Fehlbiss auf einer der Posenruten ertönte wieder einmal das Glöckchen. Diesmal griff ich zur Rute und drillte den Fisch. Wieder war es ein Brassen um die 40 cm. Auch wenn die Futterstelle tagsüber keine Fische anlockte, so lockte sie in der Nacht einige Weißfische an.

Mittlerweile war es Mitternaacht und es wurde recht kühl. Wir packten daraufhin ein.

Drop-Shot-Tests in Aurich

Morgen geht es für mich mit einem Angelkollegen nach Holland. Dort wollen wir gezielt mit Naturködern an der Drop-Shot-Montage auf dicke Barsche und Zander angeln. Da ich kaum Erfarung in Sachen Drop-Shot habe, wollte ich heute mittag ein wenig „üben“.

20181007_133057

Ich schnappte mir einige Würmer und machte mich auf zum Auricher Hafen. Dort erhoffte ich mir ein paar Barsche an den Spundwänden. Ich beangelte einige größere Flächen ab, doch einen Biss erhielt ich nicht. Ich erhoffte mir mehr erfolg in den frühen Abendstunden.

Ich verabredete mich um 17:00 Uhr mit meinem Kumepl Ricardo. Wir trafen uns an einem See um es hier nochmal auf Raubfisch zu testen. Er fischte wie gewohnt mit kleineren Gummifischen und ich wie geplant mit meiner Drop-Shot-Montage.

Relativ schnell erhielt ich die ersten Bisse. Wenig später zappelte sogar ein Fisch am Haken. Es war ein Babyhecht, welcher dem quirligen Wurmbündel nicht widerstehen konnte. Etwa zehn Minuten später hing der nächste Schniepel am Vorfach. Auch Ricardo zog zeitgleich seinen ersten Hecht aus dem Wasser. Auch dieser war ein Winzling.

minihechte

Doch das Ricardo auch bessere Fische überlisten kann bewies er nur etwas später. Er vermutete einen mittleren Hecht, doch weit gefehlt. Ein kapitaler Barsch kämpfte am anderen Ende der Rute. Schnell holte ich den Kescher um dieses Prachtexemplar sicher an Land zu bringen. Dieser fette Barsch maß enorme 40 cm und war ca einen Kilogramm schwer. So einen dicken Barsch habe ich live noch nicht sehen können.

20181007_172644

Nach einer guten halben Stunde kam Ricardos Angelkollege Karsten noch vorbei. Auch er brauchte nicht all zu lange um sich mit einem kleinen Hecht zu entschneidern. Ich wechselte nun auch auf Gummi. Nachdem ich ein paar Farben ausgetestet hatte entschied ich mich für einen kleinen Gummifisch von Fox in Barschdekor. Nur wenige Würfe später befand sich ein besserer Fisch bei mir im Drill. Auch hier hing ein schöner Barsch am Haken. Mit 29 cm konnte ich fast meinen PB knacken.

Teamgroß

Als es fast dunkel war entschieden wir uns einzupacken. Ich denke wir werden diesem See noch einmal einen Besuch abstatten.

 

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s