Allround an der Westerender Ehe – Angeln im Juni 2018

Am frühen Samstag Vormittag haben Wolle und ich uns zu einem Allround-Angeln getroffen. Der Himmel war nach langer Zeit mal wieder bewölkt, doch die Temperatur lag trotzdem über der 20° C Marke.

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Für das Allround-Projekt wollten wir dafür an einen uns noch unbekannten Kanal und so entschieden wir uns für die Westerender Ehe. Um herauszufinden, welche Fischarten hier besonders fängig sind, benutzten wir verschiedenste Köder und Methoden. So kamen jeweils eine Feederrute und eine Posenrute zum Einsatz, um auch verschiedene Wasserschichten abdecken zu können. Während Wolle noch eine Rute auf Karpfen abseits ablegte, tat ich es ihm mit einer Köderfischrute gleich.

Gegen 08:30 Uhr waren die Montagen im Wasser und wir warteten auf die erste Reaktion.  Es dauerte keine zehn Minuten bis sich meine Pose in Bewegung setzte. Der Wurmliebhaber entpuppte sich als etwa 17 cm langer Barsch.  Eine gute viertel Stunde später schlug die Spitze meiner Feederrute aus und der erste Weißfisch kam zum Vorschein. Eine Güster biss mittig des Kanales auf ein Madenbündel.

Auch an Wolles Montagen machten sich Fische zu schaffen. Zuerst schnappte sich ein weiterer Barsch ein Wurmbündel an der Posenmontage. Auch an seiner Feedermontage, welche er zwei Meter vor dem gegenüberliegenden Ufer platzierte, fanden sich Fische ein. Ein kleines Rotauge holte sich das Madenbündel. Kurz darauf biss auch eine schöne Güster von gut 25 cm auf den Hakenköder.

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Wolle mit der ersten Güster von 25 cm

Nachdem auch ein junger Brassen bei Wolle folgte, beschloss auch ich mein Glück direkt an der gegenüberliegenden Kante zu versuchen. Dies zahlte sich umgehend aus und ein 50 cm Brassen wanderte in den Kescher. Ein klasse Fisch für diesen Kanal. Kurz darauf folgte ein weiterer schöner Brassen und ein kleines Rotauge.

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Ein dicker „Klodeckel“ von 50 cm ging mir ans Band

Dass auch die Barsche noch hungrig waren bewies Wolle mit seiner Posenmontage, welche er nun bodennah fischte. Nach mehreren Fehlbissen konnten zwei Barsche gut gehakt gelandet werden. Auch der Futterplatz von Wolle war nun gut besucht und er konnte ein paar tolle Brassen zum Biss überreden. Das größte Exemplar maß gute 45 cm und hatte ordentlich Gewicht.

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Auch dieser schöne 45er Brassen war hungrig

Bis um 12:00 Uhr konnten wir noch drei weitere Brassen und zwei Rotaugen zu unserem Ergebnis addieren. Auf der Karpfen- und Hechtrute tat sich bislang nichts. Wolle wagte ein paar Würfe mit der Spinnrute und konnte einen kleinen Barsch mit einem Krebsimitat überlisten. Mit der Feedermethode lief es super weiter. So konnte ich neben einem weiteren kleineren Brassen auch noch ein paar Rotaugen bis 22 cm an den Haken bekommen.

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Bei Wolle bissen derweil noch zwei Barsche und eine weitere Güster. Gegen 13:00 Uhr hämmerte ein gewaltiger Biss in meine Feederrute, so dass sie aus den Ständern gerissen wurde. Der Täter war ein Brassen von 42 cm, welcher sich recht kampffreudig zeigte. Der letzte Fisch des Tages war zugleich die fünfte Art des Tages. Eine Rotfeder von gut 20 cm konnte meinem Madenbündel nicht widerstehen.

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Rine goldene Schönheit/ Rotfeder 20cm

Wolle und ich waren sehr zufrieden mit dem Gesamtergebnis. Die Frequenz stimmte und einige schöne Exemplare konnten gefangen werden. Das wird nicht das letzte Mal sein, dass wir der Westerender Ehe einen Besuch abstatteten.

 

 

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