Feedern im Schnee – Angeln im Februar 2018

Die Schonzeit ist seit ein paar Tagen angebrochen. Hecht und Zander dürfen nicht mehr beangelt werden. Aktive Köderführung, sowie angeln mit Köderfischen ist ab jetzt untersagt. Daher muss man sich nun andere Zielfischarten suchen.

Um zu schauen was überhaupt so beißt entschieden Lennart und ich uns zu einem Feederansitz. Als ich heute morgen wach wurde riskierte ich einen Blick aus dem Fenster und siehe da: Es hatte geschneit! Ein weiterer Blick aufs Thermomether zeigte genau 0° Celsius an und so es sollte auch den ganzen Tag nur minimal wärmer werden. Ich zog mich entspechend dick an und packte mir zusätzlich noch eine Decke ein. Neben einem Heißgetränk in der Thermoskanne bereitete ich auch noch meine Futtermischung zum Feedern vor. Ein dunkler Rotaugenmix mit Erde vermengt. Dazu brachte ich noch etwas Zimt, sowie Grillsalz in die Mischung ein.

Rodpod im Schnee2
Die Ruten werden eingeschneit

Um 10:00 Uhr traf ich mich mit Lennart am Auricher Hafen. Noch vor Ort entschieden wir uns eine andere Stelle des Ems-Jade-Kanales zu befischen. Etwa eine halbe Stunde später bauten wir unser „Lager“ am Spot auf. Wir stellten unsere Schirme etwas schräg auf um den kühlen Wind abzuwehren. Der Boden war nicht gefroren, sondern richtig schlammig, so dass wir des öfteren ins rutschen gerieten. Wir entschieden uns daher die Ruten auf einen Rodpod abzulegen, um keine größeren Wege zu unseren Ruten zu haben.

Lenni im Schnee
Gut, dass wir Schirme dabei hatten

Es tat sich in der ersten Stunde nichts. Leichter Schneefall deckte unsere Ruten, sowie die Schirme ein. Alle 20 min beköderte ich meine Haken neu. Jeweils eine einzelne Made am 18er Haken sollte zum erfolg führen. Als wir gegen mittag gerade über Fußball fachsimpelten ruckte es gewaltig an der rechten Feederrute. Ich sprang schnell auf und setzte den Anschlag. Der Fisch war gehakt und ich drillte ihn zum Ufer. Ich konnte kurz einen Blick auf den Fisch erhaschen und vermutete einen mittleren Brassen. Der Fisch flüchtete mehrmals, was eigentlich nicht für einen Brassen in der Größe spricht. Lennart konnte den Fisch nach einiger Zeit keschern und wir sahen, dass es sich um ein dickes Rotauge handelte. Die 30cm lange Plötze war meine Größte seit fast zwei Jahren. Ein echt klasse Fang!

30er Rotauge
30er Rotauge. Gefangen auf eine einzelne Made am 18er Haken.

Der Schneefall ließ etwas nach und es ruckte abermals in der gleichen Rute. Diesmal war es ein wesentlich kleineres Rotauge. Das lief besser als ich es mir erhofft habe. Nun nam der Wind erheblich zu und die Bissanzeige wurde schwierig. So verpassten wir so manchen zaghaften Kontakt, welchen wir an den angeknabberten Maden erst bei Kontrollen erkannten.

13er Rotauge
Auch ein kleines Rotauge erfreute mich sehr

Um 13:30 Uhr wurde es uns zu ungemütlich. Der Wind ließ uns keine Chance mehr und unsere Füße glichen mehr und mehr einem Eisklumpen. Wir packten also ein.

Es war eine schöne Erfahung im Schnee zu angeln. Vor Allem dann, wenn man auch noch erfolg hat. So einen Fisch zum Jahreseinstand werde ich wohl nie vergessen. Mal schauen was die kommende Woche so passiert.

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Ein Gedanke zu “Feedern im Schnee – Angeln im Februar 2018

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