Zander, Hecht und Barsch im Ems-Jade-Kanal – Angeln im August 2017

Ich habe mich in der letzten Woche für ein paar kurze Spinntouren an den Ems-Jade-Kanal gewagt. Zielgebiet war der Abschnitt zwischen Aurich und Wiesens. Hier konnte ich in den letzten Jahren hin und wieder mal Fische fangen. Zudem liegt der Abschnitt quasi direkt vor der Haustür, so dass ich nach der Arbeit noch schnell dort angreifen konnte.

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Der EJK umringt von Bäumen

Am Montag war ich um 15:30 Uhr am Wasser. Durch den Regen am Wochenende war der Wasserstand etwas höher und der Kanal hatte etwas mehr Strömung als sonst. Da ich gerne mit kleinen Ködern fische fiel die erste Wahl auf einen 6cm langen Kopyto im Barschdekor. Am leichten Jigkopf ließ ich den Köder mit kurzen Umdrehungen über den Boden hüpfen. Es dauerte auch nicht lange, bis ich die ersten Attacken spürte. Nach vier Fehlbissen konnte ich den ersten Fisch haken und sicher keschern. Es war ein Barsch von 27 cm, welcher den Kopyto voll inhalierte. Bislang ist es sogar mein Größter dieses Jahr. Einige Minuten später war der zweite Barsch gelandet. Diesen schätzte ich auf um die 20 cm. Um 16:30 Uhr war der erste Tag damit erfolgreich beendet.

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Ein toller Barsch von 27 cm.

Am Mittwoch war ich um 16:00 Uhr am Wasser. In der ersten halben Stunde tat sich nichts außer zwei abgerissenen Hängern. Dies blieb nicht aus, da der Kanalabschnitt von Bäumen umsäumt ist. Nach nur wenigen Würfen am nächsten Spot knallte es wieder in der Rute. Diesmal hatte ich an einen ordentlichen Hecht dran und dieser wusste sich zu verkaufen. Nach einer guten halben Minute war der Fisch der Gewinner des Drills. Trotz eines Stahlvorfaches schaffte es der Hecht die Hauptschnur in einer ruhigeren Phase des Drills zu kappen. Da ich ihn zweimal sehen konnte, wusste ich dass er gute 80cm Länge hatte…noch Minuten nach dem Drill zitterte ich vor Adrenalin und Frust.

Da dies mein letzter kleinerer Gummifisch im Barschdekor war, war ich gezwungen mir größere Gummis zu kürzen. Ich biss also einem Lieblingsköder den Kopf ab und tüdelte dort den Jighaken ein. Am nächsten Spot tockte es auch schon in der Rute. Nach kurzem Drill wanderte ein kleiner Zander in den Kescher. Mit 38 cm verpasste er das Mindestmaß und durfte wieder schwimmen. Um 17:30 Uhr biss auf den selben Köder noch ein Barsch von 22 cm. Dies war der letzte Fisch des Tages.

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Ein kanpp untermaßiger Zander von 38 cm

Am nächsten Tag war ich wieder zugegen ab 16:30 Uhr. Ich versuchte nach einem Abriss des Lieblingsköders ein paar andere Gummis. Nach dem ich ein paar Twister vergeblich durchs Wasser zog entschied ich mich für ein grünliches Model des lokalen Köderherstellers Baitme. Nachdem auch hier die Bisse ausblieben kürzte ich den Gummifisch auf etwa 7 cm und das sollte wieder den Erfolg bringen. Zunächst tockte am gegenüberliegenden Ufer ein 21 cm großer Barsch auf den Haken. Nur wenige Minuten später schoss ein größerer Fisch an meiner Uferseite aus der Kante und verfehlte den Haken nur kanpp. Im nächsten Wurf und ein paar hektischen Kurbelumdrehungen später griff der Fisch wieder an und hing…zumindest für ein paar Sekunden. Immerhin konnte ich den Übeltäter als mittelgroßen Hecht ausmachen. Für die nächsten zehn Minuten war der Hecht nicht mehr in beißlaune, doch einige Meter weiter knallte er wieder auf den Baitme und saß diesmal perfekt. Mit 52 cm war dieser Esox sogar über Maß.

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52er Hecht gebissen auf einen Gummifisch von Baitme

 

Die letzte Spinntour verbuchte ich dann heute früh. Um 6:30 Uhr stand ich schon am Kanal mit der Spinnrute in der Hand. Da es noch recht düster war entschied ich mich für eine grellere Köderfarbe und wählte einen orangenen wurmartigen Twister. Nach 15 Minuten tockte es auch schon. Im Kescher fand sich diesmal wieder ein Zander – allerdings ein maßiger von 43 cm.

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Zander lieben Twister. Diesmal einer in orange

Danach kam kein biss mehr und ich begab mich zur Schleuse nach Wiesens. Dort begrüßte mich einer der Schleusenwärter und wir pflegten eine gute Unterhaltung. Der nette Mann (selber Angler) gab mir ein paar nützliche Tipps und verwies darauf den Mindestabstand zu den Schleusenanlagen zu wahren. Köder können sich nämlich in den Öffnemechanismen der Anlagen verkeilen so dass diese nicht mehr betriebsfähig wären.

Natürlich habe ich danach noch gut eine halbe Stunde geangelt, aber die Bisse blieben aus.

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Hier noch ein paar schöne Bilder der Woche zum Anklicken:

3 Gedanken zu “Zander, Hecht und Barsch im Ems-Jade-Kanal – Angeln im August 2017

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