Am Zielfisch vorbei – Angeln im August 2017

In den letzten zwei Wochen habe ich versucht dem Hecht und dem Aal gezielt nachzustellen.

Da ich Ende Juli Frühschicht hatte, kamen unter der Woche nur das Fischen am Nachmittag in Frage. Ich entschloss mich also mal wieder dem Hecht mit der Spinnfischrute nachzustellen.

Leider spielte die komplette Woche das Wetter verückt, so dass selbst auf den kleinsten Kanälen eine enorme Strömung herschte. Die erste Spinntour am Abelitz-Moordorf-Kanal blieb bisslos. Auch die nächste an der Harle brachte keinen Erfolg.

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Eine enorme Strömung am Abelitz-Moordorf-Kanal

Erst der dritte Versuch, bei dem ich extra ganz zum Larrelter Tief nach Emden gefahren bin, brachte immer hin einen Fisch! Natürlich war es kein Hecht, aber zumindest ein 25 cm großer Barsch, welcher auf einen 2er Mepps Spinner biss. Großen Spaß machte mir die Spinnerei dort durch den ufernahen Krautbewuchs im Wasser allerdings nicht.

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25er Barsch aus dem Larrelter Tief

Am Sonntag sollte es mit Lennart in Leybucht auf Brassen gehen. Der vorhergesagte Wind entpuppte sich aber eher als Sturm und so brachen wir vor Ort die Angelei ab. Ich versuchte mein Glück noch einen Kilometer weiter und konnte noch zwei Brassen überlisten. Da ich durch den Wind keinen Schirm aufstellen konnte wurde ich bei zwei Schauern nass bis auf die Haut. Daher beendete ich die Session nach nur einer Stunde.

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38er Brassen aus dem Störtebecker Kanal

Die letzte Woche wollte ich dem Aal nachstellen. Im Vorfeld habe ich mich am Mittwochabend mit Henning und am Donnerstagabend mit Jesse verabredet.

Henning und ich trafen uns am Ems-Jade-Kanal um 19:30 Uhr. Wir hatten top Wetter und es war kaum Wind. Das Stippen auf Köderfische lief super. Neben diversen Rotaugen, Güstern und kleineren Brassen konnten wir auch Rotfedern bis 25 cm überlisten. Leider tat sich dann mit Einbruch der Dunkelheit kaum etwas. Lediglich zwei gefangene Brassen brachten etwas Bewegung an unseren Posen in der Nacht.  Um 23:30 Uhr packten wir ein.

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Den Folgetag traf ich mich mit Jesse an der Harle. Den Abschnitt habe ich zuvor noch nicht beangelt und wir waren sehr zuversichtlich, dass etwas gehen sollte. Der starke Wind im offenen Gelände erwies sich allerdings als echtes Hindernis. Die Posenmontagen trieben binnen Sekunden wieder an den Rand und die Pieper machten unentwegt Lärm. Dennoch konnten wir Fische landen. Jesse konnte direkt drei schöne Barsche landen, wobei der größte 24 cm maß. Etwas später fand sogar ein 25er Rotauge den Weg an seinen Tauwurm. Ich konnte mit meiner Stippe kleine Barsche, Kaulbarsche, Rotaugen und Güstern erbeuten. Aber wie am Vortag tat sich mit einkehrender Dunkelheit nichts mehr an den Ködern. Als wir nach drei Stunden ohne Biss blieben verließen wir recht entäuscht das Gewässer.

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Ich hoffe das sich in Zukunft mal wieder ein Zielfisch blicken lässt. Ich werde zunächst erstmal wieder Allroundansitze starten. Da ist jeder Fisch ein Zielfisch und man kann eigentlich nur positiv überrascht werden.

Bis dahin euch viel erfolg am Wasser.

Euer Gü

 

 

 

 

 

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