Auf Barsch im kleinen See – Angeln im Juni 2017

Seit Kurzem gehören mehrere kleinere Gewässern zu meinem Angelverein. Dieser See zum Beispiel liegt nur wenige Minuten von meinem Zuhause entfernt und so entschied ich mich für eine spontane einstündige Spinntour.

Rückhaltebecken Sandhorst4
Kleiner See naha Aurich

Mit der Allzweckwaffe Meppsspinner der Größe 2 begann ich das Wurfgemenge. Nach nur wenigen Würfen konnte ich schon den ersten Flussbarsch landen. Weitere Würfe brachten ebenfalls den gewünschten Erfolg und nach wenigen Minuten waren bereits fünf Barsche gefangen. Ich merkte schnell, dass der See sehr verkrautet war. Da dieser nun auch relativ flach ist, musste ich direkt nach dem Auswerfen auch schon einkurbeln um nicht direkt pflanzlichen Beifang zu haken. Ich testete noch ein paar Gummiköder, aber bei dem Bodenbewuchs waren schwere Köder ein No-Go. Neben einem Barsch von 21 cm pendelte sich die Durchschnittsgröße zwischen 15 cm und 17 cm ein.

Barsch1 sandhorst
Die Barsche waren in Beißlaune

Nach einem Wechsel auf einen kleiner Wobbler konnte ich am Ostufer noch einen Hecht von ca. 40 cm fangen. Dieser war nur knapp gehakt und konnte sauber wieder released werden.

Hecht sandhorst
Kleiner Hecht gefangen auf einen kleinen silbernen Wobbler

Da auf Wobbler keine Bisse mehr kamen entschied ich mich für das Dropshotten mit Tauwurm und konnte weitere Barsche fangen. Am Westufer fand ich eine verwarloste Angel vor, bei der Pose und Vorfach noch im Wasser waren. Nach einer Hakenkontrolle stellte ich erleichtert fest, dass kein Fisch gebissen hatte. Die Rute nahm ich beiseite und legte sie zusammen gepackt an einem Baum ab.

Nun wurde es Zeit Jesse abzuholen. Wir hatten uns ursprünglich für das Spinnangeln an einem anderen Gewässer verabredet, doch da es in Sandhorst bislang ganz gut lief fuhren wir wieder zurück. Leider bissen die Barsche nun nicht mehr so gut. Außer einem 20er ging nichts mehr auf den Spinner. Daher stellte ich wieder auf Wurm um und konnte noch ein paar Kleinere erwischen. Jesse setzte auf einen kleinen Wobbler im Barschdekor und fing nun auch einen Barsch nach dem Anderen.

Barsch3 sandhorst
Auch Jesse konnte einige Barsche erbeuten

Der größte Barsch des Tages wurde begleitet von einer spannenden Geschichte. Am Westufer verfolgten zwei Flussbarsche von guten 30cm Jesses Wobbler. Im letzten Augenblick schoss ein 23 cm Barsch aus dem Kraut und schnappte sich den Kunstköder vor den größeren Zeitgenossen. Scheinbar hat ein Hecht das Geschehen beobachtet und schnappte sich daraufhin den am Wobbler hängenden Barsch. Nach mehrminütigem vorsichtigem Drill ließ der Hecht seine Beute allerdings los und suchte das Weite. Der Barsch war zwar leicht lädiert, aber für Jesses Pfanne sollte er dennoch reichen.

Barsch2 sandhorst

Im Laufe der nächsten Stunde konnten wir noch reichlich kleinere Barsche auf Kunst- und Naturköder fangen. Über die Ausbeute waren wir sehr zufrieden.

Hier noch einige Bilder vom See und von ein paar Fängen:

 

 

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