Allround am Spetzerfehnkanal – Angeln im Mai 2017

Die Woche verlief ziemlich erfolglos. Zwei Aalansitze ohne nennenswerten Biss, sowie eine kurze Spinntour verhießen keine Fische. Das Wetter war konstant gut und die Temperaturen pendelten um die 22° C. An den Gewässerabschnitten, in den ich noch im März/April gute Fische fangen konnte, blieb ich nahezu ohne Biss. Sehr komisch alles!

Um mal wieder etwas Motivation zu tanken starteten Jesse und ich einen Feederansitz. Zusätzlich hatten wir je noch eine Posenrute dabei, welche zum Einsatz kommen sollte, wenn auch das Feedern keinen Erfolg bringen sollte.

Wir steuerten um 10 Uhr morgens zunächst den Nordgeorsfehnkanal bei Wiesmoor an. Die Sonne brannte bereits ordentlich und die Weißfische ließen sich nicht so recht zum Biss überzeugen. Nachdem wir verschiedene Gewässertiefen ohne Ergebnis beangelt hatte, zuckte meine Feederspitze. Die Montage hatte ich nah am Ufer ausgelegt und dort biss ein schönes Rotauge. Endlich mal wieder ein Fisch!

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Da sich die nächsten 20 Minuten nichts tat packten wir ein. Beim Einholen der Feederrute schnappte sich noch ein Barsch das Madenbündel. Das nächste Zielgewässer war der Spetzerfehnkanal. Da die Sonne am mittas gnadenlos brutzelte suchten wir ein schattiges Plätzchen aus. Der Abschnitt war recht flach und verkrautet und war daher nicht einfach mit Futterkorb zu befischen. Doch das hier Fische standen zeigte der nächste Biss. Ein Brassen schnapte sich diesmal die Maden und ich drillte ihn durchs Kraut. Mit 41 cm war dies kein schlechter Fisch für das Gewässer.

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Ein schöner 41er Brassen im Schatten

Nach einigen Fehlbissen bei Jesse konnte ich wieder einen Brassen haken. Dieser war ungewöhnlich schlank und wir schätzten ihn auf die gleiche Größe. Jesse konnte sich mit einer kleinen Plötze und einem kleinen Barsch ebenfalls entschneidern. Richtig zufrieden waren wir mit der Bissfrequenz allerdings immernoch nicht und wir wechselten abermals das Gewässer. Auf der BVO Karte entdeckte ich das Bagbander Tief, welches auf Fotos bei Google recht gut aussah. Allerdings müssen die Fotos am anderen Ende des Tiefs entstanden sein, denn wir fanden nur einen kleinen mit Schilf bewachsenen Schloot vor. Auch ein Abschnitt diverse Kilometer weiter war nicht beangelbar. So ging es wieder zurück zum Spetzerfehnkanal.

 

Wir leißen uns diesmal in unmittelbarer Nähe iern Schleuse nieder und bauten wieder die Feederruten auf. Da es mittlerweile 14 Uhr war brachten wir zudem die Posenruten in Stellung – und das sollte den erwünschten Erfolg bringen. Der erste Fisch war ein 18 cm großer Barsch, der auf einen Dendrobena-Wurm biss. Auch Jesse konnte schnell mit einem Barsch nachlegen. Nun ging es schlag auf Schlag. Wir hatten vor der Schleuse scheinbar ein Barschnest gefunden. Den größten Barsch mit 23 cm konnte Jesse für sich verbuchen. Wir konnten im Laufe der nächsten 1,5 Stunden um die 40 Flussbarsche bis 18 cm verhaften. Auch an Kaulbarschen mangelte es vor der Schleuse nicht, denn um die 15 Exemplare gingen uns an den Haken.

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Jesse präsentiert einen schön gefärbten Flussbarsch

Die Feederruten brachten kaum Fisch zum Vorschein. Neben kleinen Güstern und Rotaugen, konnte Jesse immerhin noch ein richtig schönes Rotauge von 25 cm erwischen.

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Ein toller Fisch zum Abschluss – Rotauge 25 cm

Mit rotgebrannten Nacken und Armen gingen wir später heim. Die Motivation für kommende Ansitze ist wieder hergestellt worden.

 

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3 Gedanken zu “Allround am Spetzerfehnkanal – Angeln im Mai 2017

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