PB Zander bei spontaner Spinntour – Angeln im Mai 2017

Am vergangenen Sonntag begleitete ich meine Frau zu den Einzelmeisterschaften mit der Eisenkugel nach Leybucht. Nach dem Wettkampf trennten sich unsere Wege und ich entschloss mich spontan eine kleine Spinntour zu machen, da meine Spinnrute samt Kunstköderbox noch im Kofferraum lagen. Zu blöd nur, dass der Kescher nach dem letzten Hechtfang zu Hause liegen geblieben war. Ich schrieb Willow an um seinen zu leihen, doch zu meiner Freude hatte er auch Lust zu angeln und ging mit.

Wir steuerten zunächst einen kleinen flachen Kanal in der Nähe an. Allerdings tat sich hier in der nächsten halben Stunde nichts und wir wechselten das Gewässer.

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Am nächsten Gewässer bekamen wir zum ersten Mal Fisch zu Gesicht. Circa 30 große Brassen tummelten sich an der Wasseroberfläche. Schnell griff ich zu meiner Stippe – Allerdings hatte ich keinerlei Köder dabei. Wir suchten also nach Insekten und Willow konnte eine Mücke erwischen, welche ich umgehend an den Haken befestigte. Es dauerte auch nicht lange und der erste Brassen schnappte zu. Mit guten 40 cm war es ein schönes Exemplar. Da der Drill alle anderen Brassen verscheucht hatte, schwangen wir wieder die Spinnruten.

Nachdem auf Gummifisch und Wobbler nichts ging, wechselte ich auf einen 2er Mepps Spinner in Silber. Ich führe den Spinner langsam knapp über den Gewässergrund und schon nach wenigen Würfen fand ich einen Abnehmer. Ich konnte direkt merken, dass es ein großer Fisch war, denn er ließ sich nicht so schnell an die Oberfläche drillen. Als es dann soweit war erkannten wir einen einen Zander – und zwar keinen Kleinen! Der Zander unternahm etliche Fluchten, doch der Drilling hielt. Als Willow den Fisch endlich keschern konnte viel uns ein Stein vom Herzen. Vor uns lag nun mein PB Zander – 73 cm und 3,9 Kg. Der Spinner war bis zum Schlund verschluckt, so dass dieser nicht mehr schonend entfernt werden konnte. Ich entnahm ihn also und lasse ihn mir bei Gelegenheit schmecken.

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Des Frühlinszander hatte 73 cm

Einige Meter weiter den Kanal entlang konnte Willow noch zwei Attacken auf einen silbernen Gummifisch verbuchen. Leider wollte keiner der Angreifer hängen bleiben. Nach zwei Stunden Angeln gingen wir um 16 Uhr nach Hause. Manchmal bringen spontane Aktionen mehr als man vermuten mag.

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Am Abend stattete ich meinem Kindheitsangelgewässer, eine kleine Bauernkuhle, nich einen Besuch ab. Ich war lange nicht mehr dort gewesen und vieles hatte sich verändert. Einige Bäume waren nicht mehr vorhanden und Enercon hat sich mit seinen Mühlen im Gebiet breit gemacht. Trotzdem hatte ich noch erfolg mit der Spinnrute und konnte einen Barsch und einen kleinen Hecht erwischen.

6 Gedanken zu “PB Zander bei spontaner Spinntour – Angeln im Mai 2017

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