Ansitz auf Aal / Giebel beim Stippen – Angeln im Mai 2017

Unter der Woche habe ich mich abends mit ein paar neuen Angelkollegen getroffen um einen Aalansitz zu wagen. Valentin, Mario, Sören alias „Big S“ und ich trafen uns an einem Kanal nahe Emden. Bei klarem Himmel und kaum Wind konnten wir viele Bisse verzeichnen. Doch bis zum ersten Aal, der auch hängen blieb dauerte es bis 23:00 Uhr. Der glückliche Fänger war Big S, welcher einen halben und einen ganzen Tauwurm als Köder anbot. Nach weiteren zahlreichen Bissen ging der nächste Fisch um 23:45 Uhr an den Haken. Wieder war es Sören, der den untermaßigen Schlängler überlisten konnte. Bis 1:00 Uhr tat sich dann nichts mehr, obwohl die Bisse weiterhin da waren. Beim nächsten Ansitz werden wir wohl an der Köderpräsentation feilen, damit die zaghaften Bisse auch verwertet werden können.

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Big S, der glückliche Fänger

Gestern habe ich mich mit Ricardo verabredet. Eigentlich wollte ich schon absagen, da es immer wieder Schauer inkluse Blitz und Donner gab. Doch Ricardo, der harte Hund, saß schon lange am Kanal und ich wollte nun nicht als totales Weichei da stehen. Also schnappte ich mir meine Stippe und ab ans Wasser. Am Spot angekommen musste ich erstmal im Auto den Schauer abwarten. Mit Regenjacke und Hut bekleidet stapfte ich zu Ricardo und bemerkte gleich die rege Aktivität im Wasser. Die Laichzeit der Brassen hat begonnen. Überall waren Flossen zu sehen und lautes Geplätscher zu vernehmen.

20170513_174217Ricarco hatte zwei Karpfenruten draußen, während ich mir ein paar Köderfische für die bald im BVO Emden startende Raubfischsaison angelt wollte. Ricardos Boilies waren sehr begehrt bei den Fischen, doch bei einem Durchmesser von 20 mm wollte zunächst kein Fisch hängen bleiben. Auch der erste Köderfisch ließ etwas auf sich warten. Meinen Angelplatz habe ich regelmäßig mit ein paar Maden befüttert um die Fische an den Platz zu locken. Auch musste ich erst einmal die richtige Ködertiefe herausfinden.

Der erste Fisch war eine kleine Brasse. Nun hatten die Fische meinen Platz gefunden. Die nächsten gefangenen Fische waren Rotaugen, welche ich beim Hechtangeln favorisiere. Auch ein mittelgroßer Brassen konnte den Maden nicht widerstehen. Diesen enthakte ich aber schon direkt im Wasser, damit er weiter dem Paarungsspiel fröhnen konnte.

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Ein perfekter Köderfisch

Nach weiteren schönen Rotaugen war wieder etwas größeres an der Stippe. Natürlich vermutete ich wieder einen Brassen, doch was sich dann an der Oberfläche zeigte, sah zunächst eher wie ein Karpfen aus. Kurz vor dem Kescher stellte sich der Fisch als Giebel heraus. Ich war richtig glücklich, denn diese Fischart hatte zuvor noch nie fangen können. Das Maßband zeigte 32 cm an. Ein klasse Fisch!

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Mein erster gefangener Giebel überhaupt. 32 cm

Nach dem tollen Fang bissen wieder die begehrten Plötzen. Zwischendurch ging auch mal ein kleiner Barsch oder eine Güster an den Haken. Nach 16 gefangenen Fischen wollte ich langsam einpacken, doch die Pose zog noch einmal ab. Wieder ein kampstarker Fisch, der der Stippe und dem sensiblen Vorfachmaterial einiges abverlangte. Ich konnte meinen Augen kaum trauen als sich der zweite Giebel im Kescher befand. Dieser biss auf zwei Maden und war deutllich größer als der Erste. Mit knapp 40 cm war es ein Prachtexemplar. Was für ein toller Abschlussfisch.

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Der zweite Giebel, 39 cm gebissen auf zwei Maden

Nachdem ich gegangen war konnte sich Ricardo auch noch mit ein paar Giebeln entschneidern.

Nächste Woche wird es wieder auf Raubfisch gehen.

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