Brassen am Ems-Jade-Kanal – Angeln im März 2017

Am letzten Donnerstag habe ich mich für ein paar Stunden an den Ems-Jade-Kanal gesetzt um ein wenig zu feedern. Das Wetter war einfach klasse. Als ich um 16 Uhr am Spot eintraf waren es angenehme 12° C und nahezu windstill.

Ich legte zwei Feederruten und etwas abseits eine Wurmrute mit Pieper auf Grund aus. Eine Feederrute beköderte ich mit drei Maden und die Andere mit zwei kleinen Rotwürmern.

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Nach gut 20 Minuten meldete sich schon der Pieper. Der erste Fisch des Ansitzes war ein stattliches Rotauge von 25 cm. Kurz darauf biss ein etwas kleineres Exemplar auf die mit Maden bestückte Feederrute. Das war ein toller Start in den Angeltag.

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Ein klasse Rotauge zu Angelbeginn

Alle 20 Minuten kontrolliere ich in der Regel die Köder an den Feedermontagen. Ab und zu kommt es nämlich vor, dass sich ein kleiner Fisch hakt, welcher zu schwach für einen Ausschlag der Rutenspitzen ist. So war es auch beim nächsten Fang. Ein Baby-Kaulbarsch verleibte sich die Rotwürmer ein.

Nun kamen die Brassen in Schwung. Der erste Fisch war direkt ein Brocken mit 44 cm. Ich hatte diesen Blei kaum verarztet legte der Pieper schon wie verrückt los. Dieser Brassen schien mit wesentlich kampfstärker und lieferte einen guten Drill. An Land stellte ich eine Größe von fast 47 cm fest. Das war der bislang längste und auch schwerste Fisch dieses Jahr.

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Mit 46 cm die größte Brasse bislang für mich 2017

Ich bot die Köder erfolgreich weiter in der Mitte des Kanales an. Ein schöner Brassen nach dem Anderem landete im Kescher. Bis zur Dämmerung um 18:30 Uhr konnte ich sieben Brassen überlisten, wobei der kleinste Fisch schätzungsweise an die 40 cm ging.

Vor der Dämmerung rüstete ich die Feederruten mit größeren Haken aus und bot halbe Tauwürmer als Köder an. Zur Bisserkennung hing jeweils ein Glöckchen mit Knicklicht in die Hauptschnur. Ich hoffte auf einen Aal oder eine Schleie.

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Glöckchen mit Knicklicht – ein guter Bissanzeiger im Dunkeln

Ein Glöckchen knallte 15 Minuten später an die Rute und ich schlug an. Der nächste Brassen fand nach kurzem Drill den Weg in den Kescher. Ein Fallbiss bescherte mir den nächsten Klodeckel. Beide Fische bissen auf halbe Tauwürmer.

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Ein Brassen gebissen während der Dämmerung

Nach den beiden Fängen tat sich bis 20 Uhr nichts mehr und ich packte ein.

Den Kescher legte ich nach jedem Fang im Wasser ab um den markanten Brassengeruch einzudämmen. Den Kescher lege ich zu Hause nach jedem Angeln eine Nacht auf unserer Rasen und am nächsten Tag lasse ich ihn trocknen.

Wie haltet ihr euren Kescher geruchsfrei? Über Antworten würde ich mich freuen.

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Euer Gü

 

 

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