Auf Friedfisch an der Abelitz – Angeln im März 2017

Die Abelitz ist eines meiner absoluten Lieblingsgewässer. Das circa 20 km lange Tief weist einen überwiegend natürlichen Flusslauf auf und ist bis zu 1,5 m tief.

Im Frühjahr werden die Alande aktiv und ziehen durch die Abelitz. Daher habe ich Anfang März schon einmal ein paar Stellen angetestet.

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Mirco genießt die letzten Sonnenminuten

Der erste Ansitz war spontan. Nach meiner Arbeitsschicht strahlte mir die Sonne auf dem Heimweg entgegen und ich entschied mich den Tag für zwei Stunden an der Abelitz ausklingen zu lassen. Auch Mirco hatte Zeit und wir trafen um 16:15 Uhr am Spot ein. Es dauerte eine gute Stunde bis zum ersten Biss. An der Feederrute kämpfte ein tolles Rotauge. Mit 25 cm war es das Größte von mir gefangene dieses Jahr. Etwas später konnte ich noch ein schönen Brassen überlisten. Bisse waren an dem Tag Mangelware, aber immerhin konnten wir zwei Fische fangen.

Am folgenden Samstag ging es mit Lennart an eine Brücke. An dieser Stelle habe ich vor zwei Jahren mein PB Rotauge von 34 cm fangen können. Nach nur wenigen Minuten schlug meine Feederspitze aus und der erste Fisch konnte gelandet werden. Es war ein Aland von 23 cm. In der nächsten halben Stunde konnten wir noch einige Rotaugen in ähnlicher Größenordnung fangen. Als die Sonne von einer massiven Wolkendecke verdeckt wurde, ließen die Bisse abrupt nach. Erst eine Stunde später folgten weitere Bisse und wir konnten noch einige kleine Brassen, sowie eine etwas Größere überlisten.

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23er Aland

Am Sonntag mittag war dann auch mal wieder mein Kumpel Willow mit am Start und wir testeten die nächste Stelle an. In einer Kurve konnten wir ein paar Rotaugen an den Haken bekommen. Willow konnte sich über eine 40er Brasse freuen. Da der Wind im freien Gelände immer stärker wurde machten wir uns auf zum nächsten Spot. Zwei Kilometer weiter flussaufwärts bließ uns der Wind dann in den Rücken. An diesem geraden Abschnitt des Tiefs bissen noch neun weitere Rotaugen und ein kleiner Barsch auf unsere Köder.

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Willow mit seinem ersten Brassen 2017

Ich habe an zwei unterschiedlichen Gewässerabschnitten der Abelitz Rotaugen mit schwarzen Punkten gefangen. Nach einer Internetrecherche weisen diese Punkte auf die Schwarzfleckenkrankheit hin. Die Larven von Saugwürmern setzen sich auf die Schuppen des Fisches, welcher als Zwischenwirt fungiert. Endwirte sind fischfressende Vögel wie Graureiher und Kormorane. Diese Parasiten sollen scheinbar für Fisch und Mensch nicht gefährlich sein.

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Rotauge mit der „Schwarzfleckenkrankheit“

 

 

 

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