Letzte Woche habe ich meine neue Stipprute eingeweiht. In der ersten Session am Montag ging es an die Abelitz bei Upgant-Schott. Am vormittag hat es ziemlich geregnet, wobei der Nachmittag sehr sonnig war.

Willow war ungefähr eine halbe Stunde vor mir da und konnte schon einige Rotaugen und Rotfedern erbeuten. Doch mit meiner Ankunft wendete sich das gute Wetter zu einem ordentlichem Gewitter. Frohen Mutes baute ich trotzdem meine Stippe zusammen und versuchte mein Glück. In den 15 Minuten die wir noch hatten bis das Gewitter losbrach, konnte Willow noch ein paar Rotaugen fangen. Ich bekam leider keinen Fisch mehr ans Band. Bei Willow zu Hause gab es anschließend einen heißen Cappu.
Am folgenden Tag ging es abends bei etwas besseren Wetterverhältnissen an den Ihlowerfehnkanal. Der ausgesuchte Gewässerabschnitt hatte keine Ströhmung.

Ich fütterte zunächst ein paar Ballen Grundfutter mit Maden an. Als Köder kamen auch Maden zum Einsatz. Nach nicht einmal einer Minute war der erste Fisch gelandet. Es war ein kleines Rotauge. Nach einer Stunde waren diverse Rotaugen, Rotfedern und Brassen gefangen. Ein Fisch kämpfte besonders stark an der Stippe, welcher sich nach der Landung als 23 cm großes Rotauge enpuppte. Ein echt toller Fang.
In der nächsten halben Stunde hatten die Brassen den Spot erobert und ich konnte kaum noch andere Weißfische fangen. Der größte Brassen war um 35 cm. An der Stippe machen solche Größen schon richtig spaß.
Die Rotaugen und Rotfedern habe ich entnommen. Diese werden in den nächsten Monaten für die Raubfischangelei verwendet.