Raubfischversuch um Greetsiel und Marienhafe – Angeln im August 2015

Den vergangenen Donnerstag Nachmittag ging auf Raubfischreise an den Leybucht Verbindungskanal und dem alten Greetsieler Sieltief. Mit am Start bei hitzigen Temperaturen um die 30 Grad war Mirco.

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Ersten Zielgewässer war der Leybucht Verbindungskanal bei Leybuchtsiel. Das Gewässer ist bekannt für Zander, aber auch andere schöne Raubfische können hier gefangen werden. Wir begannen das Spinnen direkt hinter dem Sieltor und machten ein wenig Strecke. Doch beim Abspinnen der Steinpackungen tat sich nach einer Stunde nichts. Die Bedingungen waren schwierig, doch wir steckten den Kopf nicht in den Sand und fuhren weiter an das alte Greetsieler Sieltief.

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Zielspots waren die Brücken die alle paar Kilometer den Kanal kreuzen. Ich hatte hier vor ein paar Monaten schon Zanderkontakt und Willow konnte hier einen Zander ein paar Tage zuvor überlisten. Die erste Brücke befischten wir ausgiebig von allen Seiten und etwas Stromabwärts. Auch hier konnten wir keine Fischaktivitäten feststellen. Da die Sonne unaufhörlich von oben brutzelte, kam uns die nächste Brücke entgegen. Diese war von Bäumen umsäumt und bot eine Menge Schatten. Da der Erfolg auch hier ausblieb ging es an einen flachen Kanalabschnitt im Örtchen Eilsum. Fischaktivität war hier das erste Mal zu beobachten, allerdings handelte es sich hier um Friedfisch. Erfolglos ließen wir den Angeltag hier ausklingen und genossen die Atmosphäre des Wassers.

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Samstag war mal wieder eine Nachtsession angesetzt. Zielfisch: natürlich Aal, Zielgewässer: Tjücher Moorthun. Es hatte den ganzen Tag geregnet und so erhofften wir uns bei bedecktem Himmel sehr gute Chancen unseren Zielfisch ans Band zu bekommen. Unser Angelspot befand sich direkt neben einer Brücke.

Unsere sechs Ruten verteilten wir auf beide Seiten der Brücke. Auf der linken Seite kamen die Posenmontagen zum Einsatz und auf der rechten Seite die akkustischen Bissanzeiger. Die ersten Fische gingen mir an die Stipprute. Es waren kleine Weißfische die uns als Köder dienten sollten. Als alle Ruten mit Köderfisch und Tauwurm ausgebracht waren, schwangen wir noch die Spinnruten. Ich konnte einige kleine Barsche an einem 1er Mepps Spinner überlisten. Nach eingehender Dunkelheit machten wir es uns in unserern Angelsitzen gemütlich und beobachteten unserer Posen. Zwischenzeitlich bekamen wir noch Besuch vom Jungangler Volker, der uns wertvolle Tipps zu seinem Hausgewässer weitergeben konnte.

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Eine meiner Posen stand die ganze Nacht kaum still. Leider waren es wohl keine Aale, die sich am Tauwurm zu schaffen machten. Da die Würmer ständig angekaut waren vermuteten wir Barsche und Brassen als Übeltäter. Und tatsächlich konnte ich einen kleinen Brassen kurze Zeit später an Land ziehen.

An einer von Willows Ruten ertönte immer wieder das Aalglöckchen. Doch auch hier waren es wohl nur Kleinfische. Spannend ging es um 2 Uhr nachts daher, als die Pose von Willows Köderfischrute umher wanderte. Leider konnte er den Anschag nicht verwandeln.

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Ein heißer Cappu tut immer gut in der Nacht

Gegen 3 Uhr packten wir mit leeren Händen zusammen.

Ab und zu bleibt man halt Schneider.

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