Angeln am Kiessee Tannenhausen – Angeln im August 2015

Diese Woche ging es mal an den Kiessee in Tannenhausen. Der ehemalige Baggersee ist beliebt bei Badegästen und Tauchern. Doch auch für Angler birgt der See so einige Schätze. Angelrechte des Gewässers halten der BVO Emden und der Angelsportverein Hage, wobei jeder Verein seine eigenen Bereiche hat. An einigen Zonen ist das Angeln allerdings untersagt. Bei Anglern ist der See sehr beliebt für seine Karpfen und Hechte. Große Karpfen, sowie Meterhechte können dort gefangen werden. Unter Anglern gilt das Gewässer allerdings als eher  schwierig.

Beginnen möchte ich den heutigen Bericht allerdings mit einem Besuch bei einem Angelshop in Schortens. Da wir einen Nachtansitz zum Wochenende hin geplant hatten, benötigte ich noch Tauwürmer. Da meine Arbeitsschicht diese Woche recht ungünstig lag, musste ich also meine Mittagspause opfern. Da ich in Schortens arbeite suchte ich mir über Google einen Shop in der Nähe und wurde schnell fündig. Es war der Angelshop von Uwe Halm in Schortens. Dort angekommen vermutete ich zunächst einen kleinen Laden mit den nötigsten Utensilien, doch ich wurde eines besseren belehrt. Für so eine kleine Fläche bot der Laden eine ordentliche Auswahl. Der Besitzer Uwe Halm kam sofort auf mich zu, gab mir die Hand , stellte sich vor und führte mich in sein kleines Reich. Ich war von der Freundlichkeit und Offenheit sehr angetan und auch an unzähligen Tipps zu Gewässern und Ködern sparte Uwe nicht. Neben Angelbedarf werden auch andere Freizeitartikel vertrieben. Normalerweise sehe ich von Werbung ab, aber ich finde, dass solche Läden unbedingt Unterstützung brauchen, denn sonst gibt es bald keine mehr. Hier die Webseite des Shops : http://www.uwe-halm.de/

Auf dem Heimweg hielt ich dann in Wittmund an der Harle um noch ein paar Würfe zu machen. Ein 19er Barsch konnte einem kleinen Gummifisch nicht wiederstehen und stieg ein. Das war mein erster Barsch auf Gummi und der bislang größte des Jahres.

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Ein 19er Barsch fiel auf einen Minijig hinein

Kiessee Tannenhausen

Nun ging es an den Kiessee in Tannenhausen. Wir hatten zwar einige Bedenken, dass die Angelruhe von Badegästen gestört wird, doch diese erwiesen sich zumindest am Abend als unbegründet. Mirco und Ricardo bauten ihr Equipment bereits am Nachmittag auf um uns eine Stelle am Gewässer zu sichern, denn der Angeldruck ist hier als recht hoch zu bewerten. Willow, Jens und ich trafen später ein und bauten so gleich alles auf.

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Gute Stimmung am See.

Da sich an den Ruten so gut wie nichts tat vertrieben wir uns die Zeit mit der Spinnrute, denn die Barsche waren ständig im völlig klarem Wasser zu beobachten. Das Überlisten war allerding eine Tortur. Zwar konnte Jens ein paar Barsche auf einen Wobbler fangen, aber mehr ging nicht auf Kunstköder.

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Der blaue Mini-Wobbler brachte diesen Barsch zum Vorschein

Als ich kleine Regenwürmern an der Stipprute anbot platze der Knoten endlich. Zwei Barsche konnte ich so zum Biss überreden. Interessant war, dass die Barsche nur bissen, wenn sie im Schwarm unterwegs waren und Futterneid ausbrach. Danach ging nichts mehr bei uns.

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Dieser Barsch hat eine wundervolle Färbung

Der Mythos, dass man das Angeln bei Vollmond vergessen kann schien sich wieder einmal zu bewahrheiten. Ricardo und Mirco konnten gegen 22 Uhr noch einen richtig fetten Brassen von 57 cm Länge fangen. Das war auch dann der einzige Fisch, der bis zum Sonneaufgang beißen sollte. Mal wieder ein Flop was das Aalangeln betrifft. Am nächsten morgen konnte Jens noch vier wunderschön gezeichnete Barsche mit seinem goldenen Barschspinner überlisten.

57 cm Brassen/ Kiessee Tannenhausen
57 cm Brassen/ Kiessee Tannenhausen

Am heutigen vormittag waren Jens und ich nochmal am See um Barsche zu fangen. Leider ging bis auf ein paar Zupfer nicht viel und nach zwei Stunden ging es erstmal wieder nach Hause.

Um 14:00 Uhr stand ich wieder mit der Spinnrute am Wasser und versuchte mein Glück erneut. Schon nach wenigen Minuten stieg ein kampfstarker Fisch ein. Es war ein kleiner Hecht der dem Spinner nicht wiederstehen konnte. Nach dem ich den Hecht wieder released habe, ging das Spinnen munter weiter. Unzählige Male sind die Barsche dem Köder nachgeschwommen, aber beißen wollte keiner. Mit zunehmender Hitze wurde der See immer voller mit Badegästen. Auch ein paar Taucher drehten ihr Runden in unmittelbarer Nähe. Etwas eingeengt machte ich dann auch Schluss.

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