Angeln am Spetzerfehnkanal – Angeln im Juni 2015

In der letzten Woche habe ich mir vorgenommen ein neues Gewässer zu befischen. Also begab ich mich auf die Homepage des BVO Emden und mich dort ein wenig umzusehen. Der Bereich um Großefehn hat mich schon immer gereizt und auf der Internetseite wurde ich auch prompt fündig. Ich wurde auch gleich positiv überrascht, denn die Gewässerkartenansicht wurde aktualisert. Zu jedem Gewässer stehen dort nun Informationen und die Karte ist detailreicher. Wenn ich ein paar interessante Gewässer gefunden habe, vergleiche ich immer die Fangergebnisse der Vorjahre.

Leider musste ich feststellen, dass die Fangergebnisse aus dem Jahr 2014 immer noch nicht eingestellt wurden. So blieb mir nur 2013 als aktuellstes Jahr. Nach dem Vergleich stellte ich fest, dass eine hohe Anzahl von Schleien im Spetzerfehnkanal gefangen wurde. Daher entschied ich mich für genau diesen für den nächsten Ansitz. Willow war mit dem Vorschlag einverstanden und so verabredeten wir uns um 7:00 Uhr am Sonntagmorgen.

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Spetzerfehnkanal bei Großefehn

In Spetzerfehn angekommen fuhren wir zunächst das Gewässer ab um ein schönes Plätzchen zu finden. Nach 20 Minuten konnten wir eine Stelle ausmachen an der sich mindestens ein großer Fisch an der Oberfläche aufhielt. Zunächst warfen wir etwas Brot an die Stelle, doch den Fisch schien dies nicht zu jucken. Also brachten wir erstmal in Ruhe unsere Ausrüstung aus. Ich beköderte drei meiner vier Ruten mit Mais und die andere mit einem Rotwurm. Der erste Biss kam plötzlich. Nach dem Anhieb kam ein wild-kämpfender Aland aus dem Wasser geschossen. Das war das erste Mal, dass ich einen Fisch im Drill komplett aus dem Wasser springen sah. Beim zweiten Sprung schaffte es der Fisch leider den Haken zu lösen. Wilko konnte etwas später dann den ersten Fisch des Tages sicher keschern. Es war eine Brasse von knapp 40 cm. Kurz darauf hakte ich einen kleinen Barsch, welchen ich direkt als Köderfisch verwendete.

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Der erste tolle Brassen des Tages. Willow war der Fänger

Im Laufe des Vormittages konnte ich noch drei Brassen überlisten, wobei die größte 46 cm maß. Da wir uns ein paar Fische mehr erhofft hatten, packten wir etwas geknickt unsere Sachen. Die Spinnrute hingegen wollte ich doch noch einmal schwingen. Nach ein paar Würfen hat sich auch tatsächlich ein Räuber meinen weißen Twister geschnappt. Nach 10 Sekunden Drill hat der Fisch ihn auch leider wieder ausgespuckt. Wenig später hat auch Wilko auf seinen Ondexspinner einen bitteren Fehlbiss erfahren. Ein Stellungswechsel brachte uns aber doch noch den gewünschten Erfolg. Wilkos Ondex hat einen jungen Hecht zum Biss angeregt. Dieser durfte dann auch ganz schnell wieder ins Wasser. Lustigerweise habe ich just diesen Biss live mit dem Handy gefilmt. Vielleicht werde ich den Clip auch veröffentlichen.

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Auch ioch konnte ein paar schöne Brassen überlisten
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